10.05.2018, 11:00 Uhr

Reihe von Drohungen Bulldogge sollte von der Polizei sichergestellt werden – Besitzer rasten komplett aus

(Foto: alfredhofer/123rf.com)(Foto: alfredhofer/123rf.com)

Am MIttwochnachmittag, 9. Mai, gegen 14.45 Uhr sprach eine Polizeistreife in Schwandorf in der Heinrich-Heine-Straße bei einem polizeibekannten Pärchen vor, um dort im Auftrag des Landratsamtes einen Hund sicherzustellen.

SCHWANDORF Es war bekannt geworden, dass die 34-jährige arbeitslose Frau, gegen die seit mehreren Jahren ein Tierhalteverbot besteht, an eine französische Bulldogge gelangt war, deren Herkunft zudem noch zweifelhaft war. Als die Polizeibeamten ihr und ihrem 26-jährigen Freund erklärten, dass der Hund nun in Quarantäne genommen werde, rasteten beide völlig aus. Sie drohten den Polizeibeamten, gegen sie Pfefferspray einzusetzen und andere Hunde auf sie zu hetzen. Zudem wurden sie extrem ausfällig. Sie unterstellten den Beamten „behindert“ und „zugekokste Bastarde“ zu sein. Der Veräußerin des Hundes drohten sie, noch um 21.30 Uhr sterben zu müssen. Auch gegenüber dem Tierheim, wo der Hund unterkam, kündigte die Frau unterschwellig Vergeltungsmaßnahmen an.

Nichtsdestotrotz wurde dann, mit Unterstützung einer zweiten Streife, der Hund in Obhut genommen und dem Tierheim überstellt. Der 34-Jährigen wurde der Gewahrsam angedroht, falls sie in irgendeiner Weise gegen andere tätig werden würde. Bei der Überprüfung des Impfausweises des Hundes stellte sich dann noch heraus, dass die Frau, vermutlich zur Täuschung darüber, dass sie die Besitzerin des Hundes ist, eine Seite vor Übergabe an die Polizei herausgerissen hat. Hier erwartet sie ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung. Außerdem wurden beide wegen mehrfacher Bedrohung, Nötigung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.


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