09.05.2018, 11:36 Uhr

Rauchwolke durch brennenden Kunststoff Millionenschaden bei Brand eines ehemaligen Autohauses im Landkreis Wunsiedel

(Foto: begemot_30/123rf.com)(Foto: begemot_30/123rf.com)

Zu einem Großeinsatz von Rettungskräften kam es am Mittwochvormittag, 9. Mai, in Röslau, nachdem in einem ehemaligen Autohaus ein Brand ausgebrochen war. Verletzte gab es bisher nicht. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im siebenstelligen Euro-Bereich bewegen.

RÖSLAU/LANDKREIS WUNSIEDEL Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler dürfte sich gegen 8.30 Uhr aus bislang nicht geklärten Gründen auf dem Werksareal, das nun durch eine Autozuliefer- und Fahrzeugrecyclingfirma genutzt wird, gelagerter Kunststoff entzündet haben. Das Feuer beschädigte auch eine Produktionshalle der Firma. Acht Mitarbeiter des Unternehmens konnten sich unverletzt retten. Gegen 10.15 Uhr brachte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Durch den brennenden Kunststoff entstand eine große Rauchwolke. Aus Vorsichtsgründen forderte die Polizei die umliegenden Anwohner über Radiodurchsagen und in den sozialen Medien auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Warnung konnte gegen 11 Uhr wieder aufgehoben werden.

Rund 260 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischen Hilfswerk und der Wunsiedler Polizei befanden sich am Brandort. Für die Dauer der Löschmaßnahmen sperrte die Straßenmeisterei die Staatsstraße ab und leitete den Verkehr großräumig um.

Zur Klärung der Brandursache haben die Brandfahnder der Kriminalpolizei Hof die Ermittlungen übernommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über ein Million Euro.


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