18.04.2018, 12:29 Uhr

Geht‘s noch? Angebliche Suizidabsichten – den Notarzt „zum Spaß“ bei der Freundin vorbeigeschickt

(Foto: tg)(Foto: tg)

„Es sei eine Art Spiel“ zwischen den beiden, sich gegenseitig „den Notarzt vorbei zu schicken“. So lautete die Aussage einer 34-jährigen Ambergerin, die nach einem abgesetzten Notruf die Rettungskette am frühen Dienstagmorgen, 17. April, in Gang gesetzt hatte.

AMBERG Ihre Freundin habe eine Überdosis Tabletten genommen sowie ihren Suizid angekündigt. In der Wohnung wurde die vermeintliche Suizidentin angetrunken und schlafend angetroffen, von Suizidabsichten aber keine Spur. Dieses „Spiel“ hat jetzt für die 34-Jährige strafrechtlichen Konsequenzen, denn den Notruf zum Spaß zu wählen wird mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet.


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