26.03.2018, 17:02 Uhr

Kriegswaffenkontrollgesetz Mann aus Grafenwöhr hortete illegal Waffen und Munition

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in der Talstraße in Grafenwöhr fanden Beamte der Polizeiinspektion Eschenbach am Montag, 26. März, Waffen und Munition auf. Da Teile der großkalibrigen Munition durch polizeiliche Spezialkräfte als gefährlich eingestuft wurden, mussten einige Häuser in der Talstraße evakuiert, die Munition abtransportiert und teils vor Ort gesprengt werden.

GRAFENWÖHR/LANDKREIS NEUSTADT AN DER WALDNAAB Am Sonntag fiel ein Mann aus Grafenwöhr auf, der sich unerlaubt auf dem dortigen Truppenübungsplatz aufhielt. Bei einer anschließenden polizeilichen Kontrolle stellten Beamte der Polizeiinspektion Eschenbach fest, dass dieser in Besitz illegaler Munition ist. Ein in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden beantragter Durchsuchungsbefehl wurde daraufhin am Montag vollzogen. Hierbei fanden die Polizisten aus Eschenbach einige Waffen und eine Vielzahl von Munition, teils im Großkaliber, auf. Da Spezialkräfte des Bayerischen Landeskriminalamtes Teile der Munition als gefährlich einstuften, sperrten die Beamten vor Ort das Gebäude und sorgten im Anschluss für eine sichere Delaborierung. Für die Zeit des Abtransportes bzw. der sicheren Sprengung von Munitionsteilen mussten gegen 15.45 Uhr vor Ort zwei Einfamilienhäuser evakuiert und die Talstraße für eine knappe halbe Stunde um den gefährdeten Bereich gesperrt werden. Nach erfolgreichem Abtransport der gefährlichen Gegenstände konnten die Bewohner wieder in ihre Gebäude zurückkehren.

Gegen den Besitzer der Waffen und der Munition ermittelt nun die Kriminalpolizei Weiden unter anderem wegen Verstöße nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz.


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