03.03.2018, 08:55 Uhr

Großaufgebot im Einsatz Suchaktion in Amberg nach möglicherweise in die Vils gefallenem Kind ergebnislos abgebrochen

Foto: Polizei Bayern (Foto: Polizei Bayern)Foto: Polizei Bayern (Foto: Polizei Bayern)

Am Freitag, 2. März, gegen 20.15 Uhr, erschien ein Mitteiler in der Wache der Polizeiinspektion Amberg und schilderte eine doch sehr beunruhigende Wahrnehmung, die er gegen 20 Uhr im Bereich der Vils auf Höhe des dortigen Kräuterwiesenparkdecks machen konnte.

AMBERG So sei er auf ein Kind aufmerksam geworden, das auf der Grünfläche zwischen Vils und Bayreuther Straße umhergelaufen sei. Dieses Kind, das sich in Flußnähe befand, hätte stark weinend mehrfach nach seinem Vater gerufen. Hierbei hätte das Kind mittels einer Taschenlampe im Bereich der Grünfläche umhergeleuchtet. Während der kurzen Beobachtungzeit des Zeugen sei das Kind plötzlich verstummt und gleichzeitig das Taschenlampenlicht erloschen. Der Zeuge, der das Kind auf crca sieben Jahre schätzte, habe seit diesem Zeitpunkt keinerlei Personen mehr auf der Grünfläche feststellen können.

Um auszuschließen, dass das genannte Kind in eine lebensbedrohliche Lage geriet beziehungsweise. dessen erwähnter Vater sich in einer solchen befindet, wurde eine groß angelegte Suchaktion, unter Beteiligung der Polizei, Feuerwehr und Wasserwacht, gestartet. Die angrenzenden Wohngebiete wurden durch mehrere Streifenbesatzungen der Polizei bestreift. Weiter wurden Anwohnerbefragungen im Nahbereich durchgeführt. Die Vils, einschließlich Uferbereich, wurde im Bereich der Obersdorfer Brücke bis zum Wehr auf Höhe der Drahthammerstraße intensiv abgesucht. Aus der Luft wurde dieser Bereich durch den angeforderten Polizeihubschrauber mittels Einsatz einer Wärmebildkamera abgesucht. Die Feuerwehr Amberg gewährleistete die Absuche der Vils zu Fuß, ebenfalls mittels Wärmebildkamera. Die Wasserwacht brachte drei Boote zum Einsatz, um die Absuche der Vils und der Uferbereiche vom Wasser aus zu bestreiten. Am besagten Wehr wurde zudem durch diese Kräfte ein Tauchroboter eingesetzt. Die durch zahlreiche Einsatzkräfte bestrittene intensive Suchaktion dauerte bis gegen 23 Uhr an. Sie verlief jedoch ohne jegliche Feststellungen. An der Suche beteiligten sich die Feuerwehr Amberg, die DLRG Amberg, die Wasserwachten Vilseck, Sulzbach-Rosenberg, Hahnbach, Hirschau und Kümmersbruck mit zahlreichen Kräften. Weiter war das BRK mit mehreren Besatzungen vor Ort.

Hier geht‘s zur Erstmeldung:

Großaufgebot sucht in Amberg nach Kleinkind, das in die Vils gefallen sein soll


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