21.02.2018, 15:34 Uhr

In einer Nacht Die Amberger Polizei musste gleich dreimal zu Streitigkeiten ausrücken

(Foto: Polizei Bayern)(Foto: Polizei Bayern)

Dreimal musste die Amberger Polizei am Dienstagabend, 20. Februar, ausrücken, um die Streitereien und Körperverletzungsdelikte in Wohnungen zu schlichten bzw. einzuschreiten.

AMBERG Ein 34-Jähriger geriet mit seiner Freundin in Streit, schubste sie durch die Wohnung und zog ihr das Handy aus der Hosentasche. Nach wüsten Drohungen warf er es mit voller Wucht auf den Boden und verließ die Wohnung noch vor Eintreffen der Polizei. Ermittlungen wegen Nötigung und Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

Ein Saufgelage zwischen drei Bekannten führte dazu, dass ein 52-Jähriger, mit zwei Promille alkoholisiert, einen 21-Jährigen am Hals packte und unsanft zu Boden warf. In diesem Fall nahmen die Beamten eine Körperverletzung zur Anzeige und verwiesen den Raufbold aus der Wohnung.

Abschließend geriet ein Ehepaar „grundlos“ in Streit und der 49-jährige Ehemann griff seine 51-jährige Ehefrau ruppig am Oberarm und schlug ihren Kopf auf eine Tischplatte. Danach flüchtete er noch vor dem Eintreffen der Schutzmänner aus der Wohnung. Gegen ihn erstattete die verletzte Frau Anzeige wegen Körperverletzung und die Polizei sprach ein so genanntes Kontaktverbot aus, dass dem Ehemann verbietet, 14 Tage lang die Wohnung und die Nähe seiner Ehefrau aufzusuchen.


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