24.01.2018, 11:55 Uhr

Große Trauer Pilot des Weidener Hubschraubers „Christoph 80“ kommt bei Absturz in Baden-Württemberg ums Leben

(Foto: DRF Luftrettung)(Foto: DRF Luftrettung)

Am Dienstag, 23. Januar, gegen 13 Uhr sind in Oberhausen-Rheinhausen in Baden-Württemberg aus noch ungeklärter Ursache ein Rettungshubschrauber und ein Sportflugzeug nach einem Zusammenprall in der Luft abgestürzt. Im Hubschrauber der Luftrettung saß Jochen Huber, Pilot des Weidener Hubschraubers „Christoph 80“.

WEIDEN „Der Hubschrauber Airbus EC 135 H der DRF Luftrettung, besetzt mit zwei aus Bayern stammenden Insassen, dem 46-jährigen Piloten und seinem 27-jährigen Co-Piloten, war vom Baden-Airpark aus zu einem Überprüfungsflug gestartet. Das Sportflugzeug Piper PA28 war auf dem Weg von Basel nach Speyer. An Bord befanden sich zwei Männer aus der Schweiz, der 61-jährige Pilot und sein 48-jähriger Flugschüler. Zeugen beobachteten eine Explosion am Himmel und verständigten nach dem Aufprall der Luftfahrzeuge auf das freie Feld die Rettungskräfte“, meldet dazu das Polizeipräsidium Karlsruhe. Und weiter: „Die Absturzstelle in der Nähe des Erlichsees erstreckte sich über mehrere Hundert Quadratmeter. Alle vier Insassen kamen bei dem Absturz ums Leben. Die Rumpfteile der beiden Maschinen lagen rund 100 Meter auseinander. Da sich auch Trümmer der Luftfahrzeuge in den umliegenden Seen befanden, wurden Polizeiboote der Wasserschutzpolizei eingesetzt. Außerdem wurde die Absturzstelle von den Besatzungen der Polizeihubschrauber gesichtet und die Streuung der Wrackteile lokalisiert.“

An Bord der Maschine der DRF Luftrettung saß Jochen Huber, Pilot des Rettungshubschraubers „Christoph 80“, der in Weiden-Latsch stationiert ist. „Mit Fassungslosigkeit und tiefer Bestürzung hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz am gestrigen Tag die Nachricht vom tragischen Unfalltod des Stationsleiters der DRF Luftrettungsstation in Weiden- Latsch, Jochen Huber, zur Kenntnis nehmen müssen. Der Zweckverband, aber ganz speziell auch seine Kolleginnen und Kollegen sowohl in der Integrierten Leitstelle ILS, als auch im Dienst auf dem Rettungshubschrauber ,Christoph 80‘, verlieren mit Jochen Huber einen umsichtigen, anerkannten, hoch professionellen und bei allen beliebten Kollegen und Vorgesetzten“, so Jürgen Meyer, stellvertretender Leiter der ILS Nordoberpfalz. Am Mittwochnachmittag wollen ZRF-Verbandsvorsitzender und Landrat Andreas Meier, ZRF-Geschäftsleiter Alfred Rast, ltd. Stationsarzt von „Christoph 80“, Dr. Jürgen Altmeppen, ltd. HEMS-TC von „Christoph 80“, Robert Schmid, sowie die Herren der Leitstellenleitung, Herbert Putzer und Jürgen Meyer, in einer Pressekonferenz Stellung nehmen.


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