21.11.2017, 14:37 Uhr

Unfall am 3. Juli bei Münchberg „Reaktionsverzögerung“ des Busfahrers schuld am tragischen Busunglück auf der A9

(Foto: Polizei)(Foto: Polizei)

Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Hergang des tragischen Busunglücks vom 3. Juli mit 18 Toten auf der Autobahn A9 bei Münchberg hat die Staatsanwaltschaft Hof nunmehr das Ermittlungsverfahren eingestellt.

A9/MÜNCHBERG Auch die weiteren durchgeführten Ermittlungen, insbesondere die abschließenden Gutachten der beauftragten Sachverständigen, haben die im Rahmen der Pressekonferenz am 2. August mitgeteilte Bewertung des Unfallgeschehens hinsichtlich des Unfallhergangs und der Brandentwicklung bestätigt. Demnach war eine verzögerte Reaktion des verstorbenen Busfahrers auf das vor ihm befindliche Stauende die Ursache für den Unfall. Der Grund für diese Reaktionsverzögerung konnte nicht mehr festgestellt werden. Wegen der als fatal zu bezeichnenden Anstoßkonstellation kam es zu einer rasanten Ausbreitung des entstandenen Feuers, wodurch letztlich 18 Personen einschließlich des Fahrers ihr Leben verloren haben.

Für den Fahrer des betroffenen Lkws war der Unfall nicht vermeidbar. Eine Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer konnte ebenso ausgeschlossen werden, wie technische Mängel an den Fahrzeugen.


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