26.12.2020, 16:17 Uhr

Die Polizei ermittelt Dubioser Kfz-Deal fliegt auf

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Durch eine Streife der PI Regensburg-Süd wurde in den Nachmittagsstunden des Freitags, 25. Dezember. eine Gruppe von Personen im Bereich des Regensburger Hafens kontrolliert.

Regensburg. Es stellte sich heraus, dass die Personen dabei waren, ein privates Kfz-Geschäft abzuwickeln. Ein gebrauchter Transporter sollte den Eigentümer wechseln. Zu diesem Zweck reiste ein Mann aus Niedersachsen mit seinem Kleinbus in Begleitung seines Bruders und seines Vaters nach Regensburg. Weil sein Kleinbus allerdings weder zugelassen noch versichert war, brachte er kurzerhand die Kennzeichen eines baugleichen, aber aktuell defekten Fahrzeugs an und reiste in die Domstadt. Nun muss sich der Mann wegen Urkundenfälschung und anderer Verkehrsdelikte genauso verantworten, wie die gesamte Gesellschaft wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz – ein triftiger Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung war für die Beamten hier nicht erkennbar. Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurden schließlich noch andere Kennzeichen im Fahrzeug des 26-Jährigen aufgefunden, diese hatte er zuvor in Hessen entwendet. Mutmaßlich sollten diese Kennzeichen dazu verwendet werden, um den erworbenen Transporter zu überführen. Nachdem alle Kennzeichen sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt worden war, blieb nur die Heimreise mit dem Zug. Ob das Ziel vor 21 Uhr erreicht wurde, ist hier nicht bekannt.


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