15.12.2020, 18:10 Uhr

Verhandlung „geschwänzt“ Bundespolizei verhaftet gesuchten Betrüger

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Eine Streife der Bundespolizei hat am Samstag, 12. Dezember, in Regensburg einen gesuchten 38-Jährigen verhaftet. Er war ohne Entschuldigung der Hauptverhandlung ferngeblieben.

Regensburg. Am späten Samstagnachmittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Regensburg einen 38-jährigen Mann aus dem Landkreis Nürnberger Land. Die Bundespolizisten hatten den Mann wegen der Tragepflicht einer Mund-Nase-Abdeckung angesprochen und kontrolliert. Dabei stellten sie fest, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit Haftbefehl gesucht wird.

Im November 2018 hatte der wegen Betruges Angeklagte die bereits anberaumte Hauptverhandlung „geschwänzt“ trotz ordnungsgemäßer Ladung und Belehrung über die Folgen unentschuldigten Fernbleibens. Das Amtsgericht Hersbruck hat daraufhin Haftbefehl erlassen.

Der Verhaftete verbrachte nach Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit durch einen Arzt die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei. Am Sonntagvormittag führten Bundespolizisten den Mann beim Amtsgericht Regensburg vor und brachten ihn anschließend auf richterlichen Beschluss in die Justizvollzugsanstalt.


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