14.12.2020, 16:49 Uhr

Besitzer gesucht Fahrraddieb in Regensburg auf frischer Tat ertappt – er brauchte zu lange

 Foto: Bundespolizei Foto: Bundespolizei

Beamte der Bundespolizei haben am Freitag, 11. Dezember, in Regensburg einen Fahrraddiebstahl verhindert.

Regensburg. Eine Streife der Bundespolizei beobachtete am Freitagnachmittag am Hauptbahnhof in Regensburg einen 33-jährigen Deutschen, der sich offensichtlich unberechtigt an einem Fahrrad zu schaffen machte. Als die Bundespolizisten den Täter ansprachen, war dieser gerade dabei, aus zwei Fahrrädern eins zu machen.

Wie die Ermittlungen ergaben, war das zunächst ausgewählte Objekt der Begierde leider ohne Hinterrad. Der Mann sah sich also gezwungen, einen passenden Ersatz zu suchen und zu montieren. Dazu brauchte er allerdings zu lange und die Bundespolizei konnte den Diebstahl noch unterbinden. Das Fahrrad wurde sichergestellt und befindet sich derzeit auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Der Besitzer wird gebeten sich dort zu melden. Den in Kasachstan geborenen Mann erwartet eine Strafanzeige wegen versuchten Diebstahls.

Bei einer fahndungsmäßigen Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass der 33-Jährige kein unbeschriebenes Blatt ist. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat ihn aktuell wegen Erschleichens von Leistungen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Daneben ist der Mann bereits wegen zahlreicher Verfahren, angefangen bei Diebstahl von geringwertigen Sachen, Diebstahl in besonders schweren Fällen und Bandendiebstahl, bis hin zu Rauschgiftdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Zudem wird der 33-Jährige als gewalttätig eingestuft.


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