12.11.2020, 11:11 Uhr

Dreister Betrugsversuch Unbekannter wollte den TSV Wörth um 27.000 Euro erleichtern

Mit gefälschten Überweisungen wollten Unbekannte den TSV Wörth abzocken. Foto: 123rf.comMit gefälschten Überweisungen wollten Unbekannte den TSV Wörth abzocken. Foto: 123rf.com

Unbekannte Täter haben dreimal versucht, insgesamt knapp 27.000 Euro vom Konto des TSV Wörth an der Donau nach Frankreich zu transferieren.

Wörth a. d. Donau. Der 1. Vorsitzende des TSV Wörth, Ekkehard Hollschwandner, bestätigte am heutigen Donnerstagvormittag dem Bayerischen Rundfunk (Studio Niederbayern / Oberpfalz), dass Anfang April ein Unbekannter eine Überweisung über knapp 9 000 Euro bei der Raiffeisenbank Falkenstein / Wörth eingeworfen habe. Darauf sei die Unterschrift des 1. Vorsitzenden gefälscht gewesen, die Bank habe die Überweisung routinemäßig ausgeführt. Glücklicherweise habe der Vereinskassier Markus Weinzierl, der für gewöhnlich nur Online-Banking macht, die sonderbare Überweisung bemerkt, die Bank verständigt und das Geld zurückbekommen.

In den folgenden zwei Wochen wurde dann noch zwei Mal versucht, Überweisungen von jeweils knapp 9 000 Euro nach Frankreich vorzunehmen. In diesen Fällen wurden die Überweisungen - erneut mit gefälschten Unterschriften - per Post an die Bank geschickt. Das sei aber von aufmerksamen Bankmitarbeitern gestoppt worden, die wegen der Papierform stutzig wurden und die Überweisungen gar nicht erst ausführten.

Hollschwandner, ein gelernter Finanzbeamter, sagte dem BR, es sei wohl eine neue Betrugsmasche, auf diese Weise Vereine um Geld zu bringen. Wörtlich fügte er hinzu: "Das Internet ist im Moment voll mit Hinweisen auf diese Masche. Offenbar verwenden Betrüger wegen des Lockdowns derzeit ihre kriminelle Energie in dieser Form." Der TSV Wörth an der Donau hat Anzeige erstattet, die Ermittlungen der Kriminalpolizei haben bisher keine Ergebnis gebracht.


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