27.10.2020, 09:19 Uhr

Schwerpunktkontrollen 1.820 Verstöße zur Maskenpflicht geahndet – für Bayerns Innenminister zu viele Maskenmuffel unterwegs

 Foto: Kathrin Lechl Foto: Kathrin Lechl

Die Bayerische Polizei hat bei ihren Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht am Freitag, 23. Oktober, von 7 bis 22 Uhr, insgesamt 1.820 Verstöße geahndet, entweder mit einer Anzeige bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde mit einer Bußgeldandrohung in Höhe von 250 Euro oder bei bestimmten geringfügigen Verstößen mit einer Verwarnung.

Bayern. In neun Fällen hatten die Kontrollbeamten den Verdacht, dass die vorgelegten Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht gefälscht sein könnten. Rund 2.000 Polizistinnen und Polizisten waren für die Kontrollen eingesetzt. Diese fanden im öffentlichen Personenverkehr, bei dem die Maskenpflicht grundsätzlich gilt, sowie an stark frequentierten Plätzen statt, an denen eine Maskenpflicht aufgrund aktuell hoher Inzidenzwerte angeordnet wurde. „Auch wenn die weit überwiegende Mehrheit vorbildlich ist, sind immer noch viel zu viele Maskenmuffel unterwegs“, lautete das Fazit von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. „Die Bayerische Polizei wird deshalb ihre verstärkten Maskenkontrollen bis auf Weiteres fortsetzen.“

Herrmann verwies auf die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens, die „zur größten Sorge Anlass gibt“. Die Gefahr, sich und andere mit dem hochgefährlichen Coronavirus zu infizieren, steige rapide an. „Da reichen schon Einzelne, die keine Maske tragen, um eine Riesen-Infektionswelle loszutreten“, warnte der Innenminister. „Die Maskenpflicht muss zu 100 Prozent eingehalten werden!“


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