24.07.2020, 11:57 Uhr

Die Polizei ermittelt Beim Gassigehen in Königswiesen vergiftete Wurstköder entdeckt

 Foto: Jörg Hüttenhölscher/123rf.com Foto: Jörg Hüttenhölscher/123rf.com

Am Freitag, 24. Juli, entdeckte eine Hundehalterin ausgelegte Giftköder im Bereich Königswiesen. Ihr Tier blieb unverletzt.

Regensburg. Eine Regensburgerin fand in den Morgenstunden beim Gassigehen mit ihrem Hund in einer Wiese in der Friedrich-Ebert-Straße ein Stück Wurst (unser Foto ist ein Symbolbild). Da dieses augenscheinlich mit einer bläulichen Substanz präpariert war, begab sie sich im Umfeld auf die Suche und konnte weitere Wurststücke auffinden, die ebenfalls mit der bläulichen Substanz versehen waren. Die hinzugerufene Streifenbesatzung konnte bei der Absuche der Umgebung noch weitere Köder auffinden. Insgesamt konnten 20 Stück gesichert werden.

Aufgrund der Auffindesituation und der Beschaffenheit wird nach derzeitigem Stand davon ausgegangen, dass die Köder mit Gift versehen und gezielt in Bereichen ausgelegt wurden, die von Hundehaltern zum Gassi gehen verwendet werden. Die Polizei bitte Hundehalter diesbezüglich um erhöhte Aufmerksamkeit. Bislang wurden keine erkrankten Tiere gemeldet. Da sich im näheren Umfeld der Auffindeorte auch Spielplätze befinden, werden aber auch die Eltern von dort spielenden Kinder um erhöhte Vorsicht gebeten.

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd ermittelt in dieser Angelegenheit noch gegen „unbekannt“. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0941/ 506-2001 mit der Polizeiinspektion Regensburg-Süd in Verbindung zu setzen.


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