20.06.2020, 09:54 Uhr

In Furth im Wald erwischt Aus 25 Euro Geldbuße wurden 83,50 Euro – 47-Jährige kann Erzwingungshaft abwenden

 Foto: Jörg Hüttenhölscher/123rf.com Foto: Jörg Hüttenhölscher/123rf.com

Am Mittwoch, 17. Juni, ist eine 47-jährige Ungarin in das Fahndungsnetz der Bundespolizei geraten.

Furth im Wald. Am Mittwochnachmittag, 17. Uhr, kurz nach ihrer Einreise aus Tschechien kontrollierten Fahnder der Bundespolizei im Bereich des ehemaligen Grenzübergangs Furth im Wald/Folmava eine im Landkreis Straubing-Bogen wohnhafte Ungarin. Beim Abgleich mit der Fahndungsdatei stellten die Bundespolizisten einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Regensburg fest.

Wie sich herausstellte, hatte sich die 47-Jährige seit 2017 beharrlich geweigert, eine Geldbuße der Stadt Straubing in Höhe von 25 Euro zu bezahlen. Im Dezember 2018 ordnete deshalb die Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing, eine Erzwingungshaft von zwei Tagen an. Vor die Wahl gestellt, die Erzwingungshaft anzutreten oder besser die ausstehende Geldbuße sowie die angefallenen Verfahrenskosten in Höhe von 58,50 Euro zu bezahlen, entschied sich die Gesuchte dann doch lieber für die Freiheit und bezahlte den Gesamtbetrag in Höhe von 83,50 Euro.


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