12.05.2020, 12:22 Uhr

Sicher leben in Regensburg PI Süd meldet niedrigste Stand an Gesamtstraftaten und die höchste Aufklärungsquote für die letzten zehn Jahre

LGerhard Roider und Bernhard Huber übergaben den Sicherheitsbericht an Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und den Rechts- und Regionalreferenten Dr. Walter Boeckh. Foto: PI Regensburg-SüdLGerhard Roider und Bernhard Huber übergaben den Sicherheitsbericht an Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und den Rechts- und Regionalreferenten Dr. Walter Boeckh. Foto: PI Regensburg-Süd

Am Freitag, 8. Mai, traf sich die Dienststellenleitung der Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sowie mit dem Rechts- und Regionalreferenten Dr. Walter Boeckh, um ihnen den Sicherheitsbericht für das Stadtgebiet Regensburg vorzustellen.

Regensburg. Der Dienststellenleiter der PI Regensburg-Süd, Gerhard Roider, konnte eine hervorragende Sicherheitsbilanz präsentierten. So ist in Regensburg der niedrigste Stand an Gesamtstraftaten, die höchste Aufklärungsquote und die niedrigste Häufigkeitszahl für die letzten zehn Jahre zu verzeichnen.

Die Kriminalitätslage in Regensburg ist geprägt von Rauschgift- und Beschaffungsdelikten. Ein großer Teil der Wohnungseinbrüche und Pkw-Aufbrüche als auch der Laden- und Fahrraddiebstahlsdelikte werden zur Finanzierung der Drogensucht begangen.

Entgegen dem Bayern-Trend gingen die Sexualdelikte in Regensburg deutlich zurück (minus 26,6 Prozent). Bei der Gewaltkriminalität waren 72 Fälle weniger als im Vorjahr (minus 15,5 Prozent) zu verzeichnen. Die Wohnungseinbrüche stiegen zwar im Stadtgebiet auf 96 Fälle. Dies ist aber im Fünfjahresvergleich der zweitniedrigste Wert. Trotz rückläufiger Fallzahlen beim Fahrraddiebstahl ist der Wert der entwendeten Räder deutlich angestiegen. Dies ist vor allem auf den höheren Anteil an entwendeten Elektrofahrrädern zurückzuführen.

Auf dem Verkehrssektor gab es auch positive Entwicklungen zu berichten. So wurde der langfristige Trend jährlich steigender Unfallzahlen im Stadtgebiet durchbrochen. Auch die Anzahl der durch Verkehrsunfälle verletzten Personen ging um 3,8 Prozent zurück. Jedoch stiegen die Verkehrsunfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren um 4,8 Prozent an. Somit bildeten Radfahrer erstmals den größten Anteil der durch Verkehrsunfälle verletzten Personen.

Übereinstimmend war man der Überzeugung, dass die Präsenz und Ansprechbarkeit der Polizei in der Innenstadt weiter aufrechterhalten werden soll.


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