30.04.2020, 20:52 Uhr

Abschied Herrmann Frauenknecht und Rudolf Seidl verlassen die Polizeiinspektion Regenstauf


Nach über 35 Jahren als Angehöriger der Polizeiinspektion Regenstauf verabschiedete sich mit Herrmann Frauenknecht der dienstälteste Angehörige der Dienststelle in den Ruhestand. Rudolf Seidl tauscht nach annähernd zehn Jahren den Sitz im Streifenwagen der PI Regenstauf mit dem Bürgermeisterstuhl in Maxhütte-Haidhof.

Regenstauf. Dienststellenleiter Ludwig Hastreiter würdigte, jeweils in kleiner Runde, die Verdienste von Frauenknecht und Seidl und verabschiedete die beiden langjährigen Angehörigen der PI Regenstauf aus dem aktiven Polizeidienst.

Am Dienstag, 28. April, blickte Hastreiter auf den Werdegang des 60-jährigen Herrmann Frauenknecht zurück, der im Oktober 1978 in die Reihen der Bayerischen Polizei eintrat. Nach der Ausbildung bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Nürnberg folgte für Frauenknecht eine dreieihalbjährige Station bei der Polizeiinspektion Regensburg 1 ehe er seinen Dienst im Februar 1985 bei der damals noch im Marktkern ansässigen PI Regenstauf antrat. Seiner Dienststelle hielt Herrmann Frauenknecht über 35 Jahre, auch mit dem Umzug in das neue Dienstgebäude in der Bayernstraße im Jahr 1994, die Treue und tritt mit Anfang Mai in den verdienten Ruhestand ein. Mit seiner engagierten Dienstauffassung durchlief Frauenknecht das gesamte Spektrum der 2. Qualifikationsebene (ehemals mittlerer Dienst) und erreichte 2013 den höchstmöglichen Dienstgrad mit der Ernennung zum Polizeihauptkommissar. Das Tätigkeitsspektrum umfasste dabei neben dem Wach- und Streifendienst auch die Aufgaben als Verkehrserzieher sowie als Ermittler mit der Bearbeitung von komplexen Ermittlungssachverhalten. Als aktiver Jäger stand Frauenknecht seinen Kolleginnen und Kollegen auch jederzeit bei Fragen rund um das Thema Jagd Rede und Antwort. In den kurzweiligen Redebeiträgen blickten sowohl der Dienststellenleiter als auch der Neu-Pensionär auf bewegte Jahrzehnte mit zahlreichen Anekdoten zurück. Abschließend erhielt Frauenknecht, zusammen mit zahlreichen Glück- und Gesundheitswünschen für den neuen Lebensabschnitt, seine Ruhestandsurkunde aus den Händen von Hastreiter.

Am Mittwoch, 29. April, verabschiedete sich Rudolf Seidl (49) nach neun Jahren und neun Montagen Zugehörigkeit von seinen Kolleginnen und Kollegen der PI Regenstauf. Durch die Wahl zum Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof scheidet Seidl, der im Oktober 1988 den Weg zur Bayerischen Polizei fand, mit Ablauf April aus dem aktiven Polizeidienst aus. Rudolf Seidl startete seine Polizei-Karriere im Oktober 1988 bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau und fand den Weg in die Oberpfalz über Stationen bei Polizeidirektion München und der PI 12 Maxvorstadt in München. Ab September 1999 gehörte Seidl dem Einsatzzug in Regensburg und der Polizeiinspektion Regensburg 3 an, von wo aus er im Jahr 2008 den Weg an die Beamtenfachhochschule in Sulzbach-Rosenberg antrat, wo er seinen Aufstieg in die 3. Qualifikationsebene absolvierte.

Seit August 2010 gehörte Rudolf Seidl der Polizeiinspektion Regenstauf an und wurde im November 2010 zum Polizeikommissar ernannt. Hier übernahm er die Aufgaben zuerst als stellvertretender Dienstgruppenleiter und ab September 2016 als Dienstgruppenleiter. Im Jahr 2017 erfolgte für den engagierten Beamten die Beförderung zum Polizeihauptkommissar. In die täglichen Herausforderungen des Wach- und Streifendienstes brachte Rudolf Seidl auch seine große Einsatzerfahrung und sein großes Fachwissen im Bereich Jagd- und Waffenrecht gerne mit ein.

Neben einem kleinen Präsent und zahlreichen Glückwünschen für die neuen Aufgaben und Herausforderungen erhielt Rudolf Seidl aus den Händen von Hastreiter auch seine Entlassungsurkunde aus dem aktiven Polizeidienst.


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