23.03.2020, 18:28 Uhr

In Furth im Wald 22-Jähriger spuckt und hustet Polizeibeamte an

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Am Freitagnachmittag, 21. März, stellte eine Polizeistreife auf dem Festplatz in Furth im Wald eine zehnköpfige Gruppe junger Leute fest. Aufgrund des städtischen Konsumverbotes von Alkohol in der Öffentlichkeit sollte diese Menschenansammlung aufgelöst werden.

Furth im Wald. Ein polizeibekannter 22-jähriger Further, der der Drogenszene zuzurechnen ist, zeigte sich sofort äußerst provokant und befolgte den polizeilichen Platzverweis nicht. Außerdem spuckte und hustete er demonstrativ in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten und machte sich über sie lustig. Bei der nun folgenden Gewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand. Zudem griffen zwei weitere Beteiligte die Beamten an und versuchten, die Maßnahme zu verhindern. Nach Eintreffen von Unterstützungskräften konnten die Angreifer schließlich festgenommen und die Ansammlung aufgelöst werden. Dabei beleidigten die Aggressoren die Beamten mit nicht druckreifen Aussprüchen. Am Ende landeten sie in der Arrestzelle.

Aufgrund der hohen sozialen Verwerflichkeit des Verhaltens der Beschuldigten bestimmte die Staatsanwaltschaft Regensburg, dass das Strafverfahren gemäß der Konzeption des Polizeipräsidiums Oberpfalz zur beschleunigten Bearbeitung von Angriffen auf Polizeibeamte geführt wird. Die Täter müssen deshalb zeitnah mit einer Antwort der Justiz auf ihr Tun rechnen. Gerade in der aktuellen Situation, die ein Höchstmaß an Kooperation und Verständnis für polizeiliche und staatliche Maßnahmen erfordert, sind solche Angriffe auf Polizeibeamte besonders zu verurteilen.


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