23.01.2020, 16:06 Uhr

Bundespolizei übernimmt Schleierfahnder stoppen „Besucher“ aus Frankreich

(Foto: Erich Teister/123rf.com)(Foto: Erich Teister/123rf.com)

Eine Streife der Schleierfahnder kontrollierten am Dienstag, 21. Januar, einen Pkw mit französischer Zulassung. Im Pkw befanden sich drei junge Männer aus Syrien und dem Irak, die in Frankreich gemeldet waren.

CHAMERAU Alle drei waren zu Besuch in Bad Kötzting und auf dem Rückweg nach Frankreich. Der Fahrer zeigte einen irakischen Führerschein vor, der von den Fahndern als Totalfälschung erkannt wurde. Wie sich heraus stellte besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Sein Fahrzeug, ein Pkw Hyundai, war seit Anfang Januar in Frankreich nicht mehr zugelassen und auch nicht versichert. Zudem bestanden noch zwei Aufenthaltsermittlungen aus Griechenland und aus Deutschland. Gegen den 27-jährigen Mann leitete die Polizei mehrere Strafverfahren ein. Die Weiterfahrt mit dem Pkw wurde untersagt und der Führerschein und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Ein 23-jähriger Mitfahrer konnte sich nur mit einem französischen Reisepass für Flüchtlinge ausweisen, dessen Gültigkeit abgelaufen war. Die weitere Strafverfolgung wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz übernahm die Bundespolizei.


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