03.01.2020, 10:15 Uhr

Kontrolle bei Wörth an der Donau Anabolika, Zigaretten, Dieselkraftstoff – Regensburger Zöllner stoppen „fahrendes Schmuggelversteck“

(Foto: BWZ  der Bundesfinanzverwaltung)(Foto: BWZ der Bundesfinanzverwaltung)

Kurz vor dem Jahreswechsel führten Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg auf einem Autobahnparkplatz in der Nähe von Wörth an der Donau bei einem aus Südosteuropa kommenden Reisenden eine zollrechtliche Überprüfung durch.

WÖRTH AN DER DONAU Auf Befragen gab der 30-Jährige an, sich auf dem Weg nach England zu befinden und neun Stangen Zigaretten dabei zu haben. Außerdem sei er bereits nahe Passau vom Zoll kontrolliert worden. Da das Fahrzeug jedoch mit zahlreichen Gepäckstücken beladen war, brachten die Beamten das Fahrzeug zur genaueren Kontrolle in eine nahe gelegenen Halle. Zunächst fanden die Zöllner im Kofferraum drei Kanister mit je 20 Liter Dieselkraftstoff, die der Mann aus seinem Heimatland mitgebracht hat, um so kostengünstig den Weg nach England zurücklegen zu können. Des Weiteren befanden sich im Handschuhfach des Pkw 200 Stück Tabletten sowie fünf Ampullen anabol-androgener Steroide. Ein Rucksack auf der Rückbank enthielt weitere fünf Stangen unversteuerte Zigaretten. Nach den Gepäckstücken nahmen die erfahrenen Zöllner nun auch das Fahrzeug genauer unter die Lupe und wurden schnell fündig: Versteckt in der Reserveradmulde befanden sich insgesamt 19 Stangen Schmuggelzigaretten. Die aufgefundenen Zigaretten sollten gewinnbringend in England verkauft werden.

Die Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein. Der so verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf circa 1.200 Euro.


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