02.01.2020, 23:13 Uhr

1.000 Euro Schaden Muttergottesstatue in Waldmünchen mutmaßlich mit Böller gesprengt

(Foto: Zoll)(Foto: Zoll)

Nicht einmal vor der Sprengung der Muttergottesstatue im Garten der Pfarrei St. Stephan von Waldmünchen sind unbekannte Täter in der Neujahrsnacht zurückgeschreckt.

WALDMÜNCHEN Von der etwa ein Meter hohen Grotte, in der die Muttergottes stand, blieb nur ein Schutthaufen. Jürgen Knott von der Polizeiinspektion Waldmünchen sagte dem Bayerischen Rundfunk (Studio Niederbayern/Oberpfalz) am Donnerstagnachmittag, 2. Januar 2020, die Statue sei mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Böller gesprengt worden, Teile der Statue fand man im Umkreis von mehreren Metern neben der zerstörten Grotte. Der Schaden belaufe sich zwar nur auf etwa 1.000 Euro, der ideelle Schaden sei wesentlich höher. Ein Mesner der Pfarrei hatte die Grotte für die Marienstatue vorher über 40 Jahren aus Steinen selbst errichtet. Bisher gibt es noch keinen Verdacht, wer für die Zerstörung der Muttergottesgrotte verantwortlich ist. Die Polizei erfuhr durch die sozialen Medien von der Zerstörung. Die Besitzerin hatte einen Eintrag gepostet.


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