13.09.2019, 21:12 Uhr

Massive Rauchentwicklung Wohnungsbrand in der Pommernstraße – 80.000 Euro Schaden

(Foto: Kzenon/123rf.com)(Foto: Kzenon/123rf.com)

Am Freitag, 13. September, gegen 14.10 Uhr, wurde die Integrierte Leitstelle, durch mehrere Bewohner eines Acht-Parteienhauses über einen Wohnungsbrand in der Pommernstraße in Regensburg informiert. Die Bewohner selbst wurden durch das Warnsignal eines Rauchmelders auf den Brand aufmerksam. Die umgehend alarmierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Regensburg trafen fünf Minuten später an der Einsatzstelle ein.

REGENSBURG Nach der ersten Erkundung bestätigte sich der Brand, da bereits an der geschlossenen Wohnungstüre ein Austritt von Brandrauch wahrgenommen werden konnte. Durch die weitere Befragung der Hausbewohner konnte eine Personengefährdung in der betroffenen Wohnung nicht ausgeschlossen werden. Zwei vorgehende Atemschutztrupps löschten mit zwei C-Rohren den, wie sich erst jetzt herausstellte, Küchenbrand ab und durchsuchten parallel die Wohnung auf Personen. Zwei weitere Trupps mussten unter Atemschutz in weitere zwei Wohnungen vor dringen, da sich die anfängliche Information der Bewohner, dass das restliche Gebäude menschenleer ist, als Fehlinformation herausstellte. Diese zwei Personen wurden während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen betreut.

Auf Grund der massiven Rauchentwicklung und der damit verbundenen Rauchausbreitung über geöffnete Fenster der Wohnungen oberhalb der Brandwohnung, mussten alle angrenzende Nutzungseinheiten von der Feuerwehr geöffnet und kontrolliert werden. Im Treppenhaus selbst konnte durch das gezielte Vorgehen mit Überdruckbelüftung, ein weiterer Rauchaustritt und damit verbundener Sachschaden weitestgehend verhindert werden.

Nachdem die zwei eingeschlossenen Personen durch die Feuerwehr ins Freie verbracht werden konnten, wurden sie vorsorglich durch den Rettungsdienst gesichtet. Ab diesen Zeitpunkt konnte glücklicherweise ein Personenschaden ausgeschossen werden.

Nach circa 1,5 Stunden durften die sich in Sicherheit befindlichen Hausbewohner wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Die unbewohnbar gewordene Brandwohnung wurde der Polizei zur weiteren Brandursachenermittlung übergeben. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 80.000 Euro.

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An dem Einsatz waren neben dem Rettungsdienst und der Polizei insgesamt 40 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Löschzüge Sallern und Wutzlhofen beteiligt.


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