27.08.2019, 19:50 Uhr

Eigentlich war alles friedlich, fast ... Volltrunkener 14-Jähriger musste auf dem Volksfest in Parsberg versorgt werden

(Foto: Hannes Lehner)(Foto: Hannes Lehner)

Das Volksfest 2019 in Parsberg zeigte sich aus polizeilicher Sicht wie schon in den vergangenen Jahren wiederum recht friedlich mit nur einigen wenigen Sicherheitsstörungen.

PARSBERG Dies aber bereits am ersten Tag, als am Donnerstagabend gegen 23.10 Uhr am Eingang zum Volksfestplatz ein 14-jähriger Schüler volltrunken in seinem Erbrochenen lag. Der Junge wurde durch das BRK in eine Regensburger Klinik eingeliefert; seine Eltern wurden natürlich über den Sachverhalt informiert.

Auch einen Gullydeckel musste die Polizeistreife wieder einsetzen, der auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg der Hohenfelser Straße Richtung Hammermühle ausgehoben worden war. Übermütige Volksfestheimkehrer hatten sich hier anscheinend nicht mehr unter Kontrolle.

In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten die Beamten dann gegen 01.50 Uhr einen Streit auf dem Festgelände schlichten. Nachdem ein 25-jähriger Besucher beim Urinieren gegen ein Fahrgeschäft ertappt worden war, drohte dessen Besitzer den Wildpinkler zu verprügeln. Die Gemüter der Beteiligten konnten letztendlich aber beruhigt werden.

Am Sonntag, um 2 Uhr, mussten die Einsatzkräfte dann den Festwirt bei der Räumung von Bar und Weinzelt unterstützen. Hierfür hatte er zwar eigentlich den Sicherheitsdienst engagiert, doch aus unerfindlichen Gründen wollten diese Herren ihrem Auftrag nicht nachkommen. Innerhalb kürzester Zeit sorgten die Beamten für Ruhe auf dem Festgelände.

Sonntag- und auch Montagabend war keinerlei Einschreiten auf dem Festgelände erforderlich.

Es sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass nach wie vor einige Unvernünftige meinen, trotz übermäßigen Alkoholgenusses mit ihrem Auto fahren zu müssen. Bei den durchgeführten Verkehrskontrollen wurden zwei Volksfestbesucher mit mehr als 0,5 Promille festgestellt; einer davon hatte noch dazu überhaupt keine Fahrerlaubnis.

Weitestgehend vernünftig verhielten sich die vielen Fahrzeugführer, die in Festnähe zu parken versuchten. Natürlich waren einige von ihnen dann aber doch zu optimistisch im Haltverbot oder auf dem Gehweg gestanden und bekamen folglich ihr „Billettl“.

Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass sich die Festbesucher weitestgehend diszipliniert und friedlich verhalten haben. Es wurden auf dem Festgelände und im Bereich der täglichen After-Partys insbesondere keine Körperverletzungsdelikte aktenkundig.

Besonders wirksam zeigten sich die Sicherheitsstreifen mit gemischter Besetzung – bayerische Polizei und Militärpolizei – die der Provost-Marshal der US-Armee in Hohenfels erst ermöglicht hatte.

Der Dank für die gute Zusammenarbeit gilt auch den Verantwortlichen der Stadt Parsberg sowie dem Festwirt.


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