27.08.2019, 14:16 Uhr

Er wollte zur Computer-Spiele-Messe 24-Jähriger aus Regensburg ertrinkt im Rhein

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am frühen Montagmorgen, 26. August, gegen 7 Uhr, meldeten Besatzungen der Rheinschifffahrt einen leblos im Flusslauf treibenden menschlichen Körper. Nun ist klar: Der Mann stammte aus Regensburg,

REGENSBURG Unter dem Einsatz der Feuerwehren Düsseldorf und Monheim, der Kreis- und Wasserschutzpolizei, der DLRG, der Taucherstaffel Hilden und eines Polizeihubschraubers, konnte der treibende Körper dann in Höhe Rheinkilometer 709 geortet und aus dem Rheinwasser geborgen werden. Der von längerer Liegezeit im Rheinwasser stark entstellte Leichnam eines zunächst nicht identifizierten Mannes, wurde zu einem Anleger an der Monheimer Rheinpromenade /An d’r Kapell (Rheinkilometer 714) gebracht und dort der Kriminalpolizei und einem Bestatter übergeben.

Erst im Zuge intensiver polizeilicher Ermittlungen konnte der Leichnam inzwischen identifiziert werden. Bei dem Toten handelt es sich um einen 24-jährigen Mann, der in der vergangenen Woche als Besucher einer Computer-Spiele-Messe von Regensburg nach Köln gereist war. Dort hatte es am nächtlichen Freitagmorgen, 23. August, gegen 2.55 Uhr, einen polizeilichen Einsatz gegeben, weil Zeugen gemeldet hatten, dass dort eine männliche Person in den Rhein gestiegen und dann sehr schnell in der Dunkelheit verschwunden war. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte die Person in dieser Nacht und am folgenden Morgen nicht gefunden werden.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Tod des 24-jährigen Messebesuchers aus Regensburg dauern weiter an. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen gewaltsamen Tod des jungen Mannes liegen bisher nicht vor. Eine Obduktion der Leiche steht allerdings noch aus.


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