31.07.2019, 10:52 Uhr

Großeinsatz in der Nacht Abgerissene Oberleitung legt Bahnstrecke von Regensburg nach Nürnberg für fünf Stunden lahm


Ein abgerissener Speisedraht auf der Bahnstrecke Regensburg-Nürnberg im Bereich des Bahnhofs Prüfening verursachte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 30. auf 31. Juli, eine etwa fünfstündige Streckensperrung. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

REGENSBURG Ein Lokführer, der mit seinem Güterzug auf Grund der abgerissenen Stromversorgungsleitung bei Undorf gegen 23.18 Uhr zum Stehen kam, meldete den Vorfall an die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums der Oberpfalz. Zwei Streifen der zuständigen Bundespolizei fuhren daraufhin den Ereignisort an und stellten eine heruntergerissene Speiseleitung auf einer Länge von etwa 50 Metern im Bereich des Bahnhofs Prüfening fest. Die Bundespolizisten sperrten den Gefahrenbereich ab. Sie erhielten dabei Unterstützung durch Kollegen der Polizeiinspektion Regensburg Süd, die auch Verkehrsregelung übernahm. Ein Instandsetzungstrupp der DB AG hatte die Oberleitung kurz nach vier Uhr wieder instandgesetzt, sodass die Sperrung aufgehoben werden konnte. Der Grund für den Schaden ist derzeit noch unklar.

Auf Grund der Gefahr, die von einem derartigen Schaden ausgeht, waren zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert worden. Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg mit 35 Mann waren auch Kräfte der Feuerwehren Winzer und Regensburg Altstadt, ein Notarzt und zwei Rettungswagen mit Besatzung vor Ort.

Durch die Streckensperrung kam es bei 19 Zügen zu insgesamt 2.001 Minuten Verspätung, zu 13 Umleitungen und zu drei Teilausfällen.

Zu Personenschäden kam es nicht. Über die Höhe des Sachschadens liegen der Bundespolizei keine Informationen vor.


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