26.07.2019, 13:29 Uhr

Vier Einsatzkräfte leicht verletzt Brand in der Regensburger Innenstadt – die Kripo ermittelt gegen einen 42-Jährigen

(Foto: Kzenon/123rf.com)(Foto: Kzenon/123rf.com)

Am Donnerstag, 25. Juli, in den Nachmittagsstunden, wurde der Brand einer Hausfassade in der Regensburger Altstadt gemeldet. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen handelt sich um fahrlässige Brandstiftung. Der Brand wurde ausgelöst durch Bauarbeiten eines 42-jährigen Mannes. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt die Ermittlungen.

REGENSBURG Der Brand an der Hausfassade löste einen Großeinsatz der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Polizeiinspektion Regensburg-Süd aus. Gegen 16 Uhr ging die Mitteilung zu diesem Brand in der Steinergasse ein. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis tief in die Nacht mit Lösch- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Heute Morgen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen und führte eine Brandortbegehung durch.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass Flexarbeiten an der Außenfassade des Gebäudes durchgeführten worden waren. Ein dort angebrachtes Metallgitter sollte durch den Einsatz eines Flexgerätes entfernt werden. Die Efeubepflanzung am Gitter fing daraufhin Feuer, welches sich in Windeseile über diese Kletterpflanze nach oben bis in den Dachstuhl ausbreitete.

Es ist von einem hohen Gebäudeschaden auszugehen. Dieser wird, nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen, auf etwa 500.000 Euro geschätzt. Das Anwesen kann derzeit nicht betreten werden. Die Bewohner wurden zwischenzeitlich anderweitig untergebracht. Statiker werden in den nächsten Tagen zur Brandörtlichkeit hinzugezogen.

Anwohner und die Bewohner selbst wurden bei diesem Ereignis nicht verletzt. Vier Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Sie mussten sich kurzzeitig in ärztliche Behandlung begeben.

Die Infos der Berufsfeuerwehr gibt es hier:

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