23.06.2019, 09:12 Uhr

31 Einsätze in Stadt und Landkreis Unwetter am Samstag – die Regensburger Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun

(Foto: trendobjects/123rf.com)(Foto: trendobjects/123rf.com)

Ab Samstagmiittag, 22. Juni, gegen 13 Uhr gingen immer wieder starke Niederschläge, teils als schwere Gewitter, über Regensburg hernieder. Nachdem neben dem Stadtgebiet auch viele Gemeinden im Landkreis Regensburg betroffen waren, erreichten viele Notrufe die Integrierte Leitstelle Regensburg. Mit jeder Regenwelle ging eine Vielzahl von Notrufen einher.

REGENSBURG Daher wurde ab Mittag die Integrierte Leitstelle durch Einsatzkräfte des Löschzuges der Berufsfeuerwehr verstärkt. Zeitweise wurde die Mannschaft von fünf auf zehn Disponenten verdoppelt. Zeitgleich wurden die Freiwilligen Feuerwehren Regensburgs eingesetzt, um die Kräfte der Berufsfeuerwehr zu verstärken und den Regensburgern zu Hilfe zu kommen. Bis nach Mitternacht wurden so 29 Einsätze im Stadtgebiet geleistet, darunter 21 Unwettereinsätze (überflutete Straßen, Keller unter Wasser). Außerdem rückten die Einsatzkräfte im Stadtgebiet zu vier ausgelösten Brandmeldeanlagen (allesamt Fehlalarme, zumeist durch das Unwetter ausgelöst), einer Türöffnung (hilflose Person in Wohnung) und einem Unfall als Ersthelfer aus. Dazu kamen noch zwei Einsätze im Landkreis, es wurde in Zeitlarn bei einem Unwettereinsatz ausgeholfen und eine Drehleiter zu einem Dachstuhlbrand in Obertraubling entsandt.

Insgesamt waren im Stadtgebiet neben der Berufsfeuerwehr neun Freiwillige Feuerwehren (Feuerwehr Regensburg mit den Löschzügen Winzer, Altstadt, Weichs, Schwabelweis, Wutzlhofen, Keilberg, Sallern sowie die Feuerwehren Grass und die Burgweinting) im Einsatz. Zu Spitzenzeiten waren knapp 100 Einsatzkräfte zeitgleich aktiv.


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