21.06.2019, 12:53 Uhr

Strafverfahren eingeleitet Bei der Kontrolle eines Geisterradlers fiel der Polizei sein getuntes E-Bike auf

(Foto: Polizei)(Foto: Polizei)

Am Mittwoch, 19. Juni, waren zwei Beamte der Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit den neu erworbenen Pedelecs auf Streife im Stadtgebiet. Im Rahmen der Kontrollen wurden mehrere Fahrradfahrer wegen Verstößen gegen das Rechtsfahrgebot beanstandet.

REGENSBURG Bei einem der so genannten Geisterradler fiel den Beamten eine Zusatzeinrichtung am benutzten Pedelec auf. Die genauere Überprüfung des Zweirades ergab, dass der 34-jährige Fahrer durch das Bauteil die Begrenzung der Tretunterstützung auf 25 km/h umging. Das Elektrofahrrad wurde sichergestellt. Es wurde erst nach Überprüfung durch den TÜV und Entfernung des Zusatzbauteils wieder an seinen Besitzer ausgehändigt.

Durch die Manipulation fiel das E-Bike in eine andere Fahrzeugklasse (S-Pedelec) und hätte vor Benutzung versichert werden müssen. Auch konnte der Fahrer die nun erforderliche Fahrerlaubnis nicht vorweisen. Den Mann erwartet ein Strafverfahren unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und einem Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz.


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