14.06.2019, 19:04 Uhr

Schwerer Unfall Kleintransporter einer Firma aus dem Landkreis Neumarkt prallt gegen Baum – Fahrer in Lebensgefahr

(Foto: ADAC)(Foto: ADAC)

Schwerste Verletzungen erlitt der Fahrer eines Kleintransporters, der Freitagvormittag, 14. Juni,auf der Staatsstraße 2084 mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum prallte.

LANDKREIS NEUMARKT Um 10.10 Uhr ging bei den Einsatzzentralen der Feuerwehr und Polizei ein Notruf über einen verunglückten Kleintransporter ein. Demnach fuhr ein Mann mit einem Kleintransporter mit Planenaufbau (Renault Master) von Allershausen in Richtung Freising. Kurz nach dem Ortsende, in einer langgezogenen Rechtskurve, kam das Fahrzeug aus nicht nachvollziehbaren Grund nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert und blieb wenige Meter daneben liegen. Sogleich begann der Transporter an zu brennen. Der verletzte Fahrer wurde von couragierten Ersthelfern aus der Gefahrenzone getragen. Zudem leisteten sie Erste-Hilfe-Maßnahmen bis der alarmierte Rettungsdienst und die Feuerwehr eintrafen. Trotz Löschversuche eines weiteren Ersthelfers stand der Renault innerhalb kürzester Zeit im Vollbrand. Das Fahrzeug brannte schließlich vollkommen aus.

Der Fahrer erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Wie die ersten Ermittlungen an der Unfallstelle ergaben, handelte es sich um ein Firmenfahrzeug aus dem Landkreis Neumarkt. Wer am Steuer des Fahrzeugs war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden, da die ärztlichen Maßnahmen derzeit im Vordergrund stehen. Vermutlich handelte es sich jedoch um einen 30-jährigen Firmenangehörigen mit Wohnsitz in Polen. Der Sachschaden dürfte insgesamt circa 25.000 Euro betragen.

Die Staatsstraße war an der Unfallstelle vollständig bis circa 12.30 Uhr gesperrt. Die eingesetzten Feuerwehren leiteten den Verkehr an geeigneten Kreuzungen ab.

An der Unfallstelle waren neben der PI und VPI Freising auch die Feuerwehren Allershausen, Tünzhausen und Kranzberg (insgesamt 25 Feuerwehrangehörige) sowie drei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber, ein Notarzt sowie ein Polizeihubschrauber .


0 Kommentare