25.05.2019, 09:36 Uhr

Caritas Regensburger in Bundesvorstand des Verbands katholischer Altenhilfe in Deutschland gewählt

Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter Soziale Einrichtungen Diözesan-Caritasverband Regensburg. (Foto: Moosburger/altrofoto)Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter Soziale Einrichtungen Diözesan-Caritasverband Regensburg. (Foto: Moosburger/altrofoto)

Dr. Robert Seitz von der Caritas Regensburg wurde in den Vorstand des Verbands katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. (VKAD) gewählt.

REGENSBURG Die Mitgliederversammlung des VKAD wählte kürzlich in Berlin turnusgemäß ihren neuen Bundesvorstand. Das mit Spannung erwartete Wahlergebnis ergab: Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter Soziale Einrichtungen bei der Caritas Regensburg, ist neues Mitglied in dem Gremium. Zudem gab es eine deutliche Verschiebung zu mehr Frauen im Vorstand. Dieser wählte Eva-Maria Güthoff aus Hildesheim zur ersten Vorsitzenden und Helene Maqua aus Köln zur stellvertretenden Vorsitzenden.

Satzungsgemäß waren neun Vorstandsmitglieder zu wählen. Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes repräsentiert Führungspersönlichkeiten aus dem gesamten Bundesgebiet. „Als Diözesan-Caritasverband Regensburg sind wir Mitglied im VKAD, weil in unseren Diensten und Einrichtungen starke Arbeit geleistet wird. Diese Arbeit braucht auch eine starke Vertretung“, sagte Seitz. „Das ist gut für die Caritas als Träger und unser wichtigstes Kapital: das Personal.“

Seit vier Jahren war Dr. Seitz bereits Vorsitzender des VKAD-Fachbeirats Personalentwicklung. In dieser Funktion machte er sich für die Umsetzung der Generalistik in der Pflegeausbildung stark, das heißt für einen einheitlichen Abschluss in der Pflege. Auf Resonanz stößt auch die erst kürzlich veröffentlichte Studie zum Vergütungsvergleich „Altenhilfe Caritas im Vergleich zu anderen Trägern und zu anderen Berufen wie Mechatroniker“ (siehe Zusatzinfo). Diese wurde gemeinsam mit dem bisherigen Vorsitzenden Dr. Hanno Heil erstellt.

Für einen fairen Lohn in der Pflege

„Die Mitarbeitenden in der Altenhilfe werden schlecht bezahlt!“ In jede Talkshow kann man diesen Satz unwidersprochen einwerfen. Aber er stimmt nicht – zumindest nicht für die bundesweit 150.000 Beschäftigten in fast 3.200 Einrichtungen der Caritas.

Die Fachkräfte in der Altenpflege verdienen bei der Caritas durchschnittlich knapp 3.500 Euro monatlich (brutto) und damit rund 500 Euro mehr als bei anderen Trägern. Eine angehende Pflegefachkraft erhält bei der Caritas schon im ersten Jahr eine Ausbildungsvergütung von über 1.100 Euro monatlich (brutto). Im Mittel über die drei Ausbildungsjahre verdient sie 1.215 Euro monatlich und damit rund 250 Euro mehr als der Durchschnitt der Auszubildenden in anderen Berufen.


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