19.05.2019, 18:54 Uhr

Einsatz in Deining Bedrohungslage auf Campingplatz – Rettungsdienst mit Machete bedroht

(Foto: sergey makarenko/123rf.com)(Foto: sergey makarenko/123rf.com)

Am Sonntagmittag, 19. Mai, kam es auf einem Campingplatz bei Deining zu einer Bedrohungslage. Ein 47-jähriger Mann stand offensichtlich unter starkem Medikamenteneinfluss und bewaffnete sich während der Behandlung des Rettungsdienstes mit einer Machete (unser Foto ist ein Symbolbild). Er konnte wenig später überwältigt werden. Verletzt wurde niemand.

DEINING/LANDKREIS NEUMARKT Gegen 12.40 Uhr kam es auf einem Campingplatz in Deining im Gemeindeteil Sippelmühle zu einer Bedrohungslage. Ein 47-jähriger mit Meldeanschrift in München stand offenbar massiv unter dem Einfluss von Medikamenten, weshalb eine besorgte Person den Rettungsdienst alarmierte. Als dieser eintraf und mit der Behandlung begann, zeigte sich der der Mann aggressiv und nicht willig mit in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung zu fahren. Er nahm eine Machete in die Hand, weshalb sich der Rettungsdienst sicherheitshalber zurückzog. Der Mann selbst begab sich wiederum alleine in seinen Wohnanhänger.

Durch den Rettungsdienst wurde daraufhin die Polizei verständigt. Nach dem derzeitigen Stand kam es bis dahin zu keinen konkreten Bedrohungen gegenüber Campingbewohnern oder dem Rettungsdienst. Der Mann sprach jedoch Drohungen gegenüber der sich noch nicht vor Ort befindlichen Polizei aus.

Die eintreffenden Polizeikräfte konnte im weiteren Verlauf doch noch Kontakt zu dem Mann, der sich augenscheinlich auch in einer psychischen Ausnahmesituation befand, aufnehmen und das Gespräch mit ihm halten. In einem günstigen Moment, etwa gegen 14.45 Uhr, konnte sie ihn schließlich überwältigen. Er hielt sich zu dieser Zeit unbewaffnet vor seinem Wohnanhänger auf. Es wurde niemand verletzt und es kam nach dem derzeitigen Stand auch zu keinen Straftaten. Bereits auf Anfahrt befindliche Spezialeinsatzkräfte waren nicht mehr erforderlich.

Die Einsatzleitung oblag der Polizeiinspektion Neumarkt. Der 47-Jährige hat sich zwischenzeitlich beruhigt und ließ sich medizinisch in einem Krankenhaus untersuchen. Er soll nach Abschluss der Maßnahmen einer Fachklinik überstellt werden.


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