01.05.2019, 10:49 Uhr

Erweitert und modernisiert „Wir Feuerwehrler sind eine große Familie“ – Zuhause für die größte Feuerwehr

(Foto: Marcus Spangenberg, Infineon)(Foto: Marcus Spangenberg, Infineon)

Bei der laut Werkfeuerwehrverband Bayern größten Betriebsfeuerwehr der Oberpfalz beginnt ein neues Zeitalter. Knapp ein Jahr nach Baubeginn wurde bei der Infineon Technologies Regensburg das deutlich erweiterte und modernisierte Feuerwehrhaus eingeweiht. „Das ist für unsere Feuerwehr mit rund 100 Mitgliedern im 29. Jahr ihres Bestehens sprichwörtlich ein Signal nach innen und nach außen“, verwies Jörg Recklies auf die Entwicklung der letzten Jahre.

REGENSBURG „Vom ursprünglichen Schwerpunkt der Brandbekämpfung hat sich die betriebliche Feuerwehr zu einem kompetenten Allrounder rund um alle Sicherheitsfragen vervollständigt“, so der Sprecher der Betriebsleitung bei der offiziellen Einweihung vor mehr als 100 Gästen. Zu diesen zählten neben dem Vorsitzenden des Werkfeuerwehrverbandes Bayern, Martin Wilske, und dem Leiter Einsatzdienst beim Regensburger Amt für Brand- und Katastrophenschutz, Martin Seidl, weitere Vertreter verschiedener Feuerwehren aus der Stadt und dem Landkreis.

„Was wir heute deutlich sehen: Wir Feuerwehrler sind eine große Familie. Sie steht zusammen und hilft einander. Dank der Betriebsfeuerwehr von Infineon entlasten wir übrigens die Berufsfeuerwehr. Sie muss nicht für alles angefordert werden“, freute sich Alexander Schmid sichtlich. Der Leiter der betrieblichen Feuerwehr hat vor 22 Jahren bei der Infineon-Feuerwehr angefangen. „Stets wurde in Ausbildung und Ausstattung investiert. Über die Jahre hat sich viel bei der Fahrzeugtechnik und der persönlichen Schutzausrüstung verbessert. Nun endlich haben auch alle drei Feuerwehrautos Platz im Haus, gibt es getrennte Umkleiden für Frauen und Männer, wir können einen eigenen Schulungsraum nutzen und alle Unterlagen sind an einem Ort“, dankte Schmid stellvertretend für alle Mitglieder der Betriebsfeuerwehr für die Unterstützung seitens der Regensburger Betriebsleitung. Jörg Recklies hat wiederum nur einen Wunsch: „Alle Feuerwehrleute mögen nach jedem Einsatz unbeschadet in dieses Haus zurückkommen.“


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