11.04.2019, 13:42 Uhr

Aktion Regensburger Polizei stellt 65 Geisterradler zur Rede

Geisterradler-Aktion der Regensburger Polizei. (Foto: Reitmeier)Geisterradler-Aktion der Regensburger Polizei. (Foto: Reitmeier)

Polizisten der Regensburger Inspektionen, des Einsatzzuges und Ehrenamtliche der Sicherheitswacht suchten am Aktionstag Radverkehr insbesondere das Gespräch.

REGENSBURG Mit Beginn der Fahrradsaison steigen die Radunfälle im Stadtgebiet an. Die Unfallbilanz im Stadtgebiet für das Jahr 2018 ist ausgewertet. Die Hauptunfallursachen bleiben auf Seiten der Radfahrer die Benutzung des Radwegs in falscher Richtung und auf Seiten des motorisierten Verkehrs die Fehler beim Abbiegen, insbesondere das Übersehen der Radfahrer durch Rechtsabbieger. Gründe genug für die Regensburger Polizei, am Mittwoch, 10. April, im Stadtgebiet Regensburg die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren, aufzuklären und für eine gegenseitige Rücksichtnahme zu werben.

Beamte der Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord, des Einsatzzuges, unterstützt von Ehrenamtlichen der Regensburger Sicherheitswacht, sprachen daher über den ganzen Tag rund 1000 Radler und Autofahrer an. Zudem sind an beliebten Einkaufsorten im ganzen Stadtgebiet die Flyer „Augenblick bitte“ verteilt worden, die zu Blickkontakt zwischen Zweirad- und Kraftfahrzeuglenkern auffordern. Neben der Präventionsarbeit mussten jedoch einige Verkehrsteilnehmer gebührenpflichtig geahndet werden: 65 Geisterradler, drei Rotlichtverstöße durch Radfahrer, je ein Radfahrer mit Handy am Ohr und einer auf dem Gehweg und zwei Radfahrer mit beeinträchtigtem Gehör durch Kopfhörer sollen durch ein Bußgeld nachhaltig zum Umdenken angeregt werden.

Die Polizei in Regensburg hat die Sicherheit der Radfahrer im Auge. Aus diesem Grund werden im Stadtgebiet künftig regelmäßig Kontrollen durchgeführt, die die Unfallursachen bekämpfen. Geisterradler und Falschparker auf Radwegen werden auch in Zukunft konsequent mit 20 Euro Bußgeld verwarnt.Die Bürgerinnen und Bürger reagierten meist mit Verständnis und begrüßten, dass die Sicherheit von Radfahrern einmal mehr im Fokus der Ordnungshüter stand.


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