08.04.2019, 11:48 Uhr

Einsatz am Freitagabend Zimmerbrand in der Sachsenstraße – alle Bewohner konnten sich retten

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Am Samstag, 6. April, kurz vor 19 Uhr wurde der Integrierte Leitstelle Regensburg ein Zimmerbrand in der Sachsenstraße gemeldet und mitgeteilt, dass mehrere Personen wegen diesem Brand in Ihren Wohnungen eingeschlossen seien.

REGENSBURG Aufgrund dieser Mitteilung wurde umgehend, neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr die Feuerwehr Burgweinting alarmiert. Da während der Anfahrt der alarmierten Einsatzkräfte weitere Anrufer den Brand mit dem Hinweis auf eingeschlossene Personen meldeten, rückte eine zweite Drehleiter von der Hauptwache aus. Auf die Hauptwache, die nur noch mit dem Meister vom Dienst besetzt war, wurde daraufhin die Feuerwehr Oberisling alarmiert.

Als die Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, bestätigte sich nach kurzer Erkundungsphase das Meldebild. Im ersten Obergeschoss des betroffenen Gebäudes drang aus einer Wohnung dunkler Rauch und verrauchte den Treppenraum. Das ältere Ehepaar aus der Brandwohnung verließ gerade mit Hilfe einer Nachbarin das Gebäude, wurde dem Rettungsdienst übergeben und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Im zweiten Obergeschoss, direkt über der Brandwohnung hatte sich ein ebenfalls älteres Ehepaar auf den Balkon gerettet, da der Treppenraum nicht begehbar war und geringe Mengen Rauch in deren Wohnung eingedrungen war. Da diese beiden Personen nicht akut gefährdet waren, wurden diese zunächst von einem Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr betreut und, da sich die Brandbekämpfung zeitintensiv gestaltete, im weiteren Verlauf des Einsatzes mit der Drehleiter vom Balkon abgeholt. Alle anderen Bewohner hatten sich selbstständig in Sicherheit gebracht.

Parallel zu der Personenrettung wurde in die Brandwohnung über den Treppenraum ein C-Rohr vorgenommen und mit der Brandbekämpfung in der völlig verrauchten Wohnung begonnen. Da sich die Schaffung einer Entrauchungsöffnung sehr schwierig gestaltete, konnte der eigentliche Brandherd erst nach über 15 Minuten im Schlafzimmer geortet werden. Nach einer weiteren Viertelstunde war der Brand unter Kontrolle. Zum Einsatz kamen neben dem Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr auch zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr Burgweinting zur Entrauchung der Treppenraums und der Kontrolle der benachbarten Wohnungen, sowie als Rettungstrupp.

Nachdem der Brand vollständig gelöscht war und die Polizei die nicht länger bewohnbare Wohnung freigegeben hatte, wurde der Brandschutt aus dem weitgehend ausgebrannten Schlafzimmer entfernt. Die anderen Bewohner des Gebäudes konnten alle in ihre Wohnungen zurückkehren.

Abschließend wurden noch die Fenster und die Tür der Brandwohnung gesichert und die Wohnung an die Polizei übergeben, die auch für Brandursachenermittlung zuständig ist.

Gegen 21 Uhr waren alle Einsatzkräfte wieder zu den Gerätehäuser und auf die Hauptwache zurückgekehrt.


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