28.01.2019, 12:57 Uhr

Lehrgang für Atemschutzgeräteträger Feuerwehrler kommen an körperliche und mentale Leisungsgrenzen


Der Kreisbrandinspektionsbereich Nord führte den ersten Atemschutzträgerlehrgang 2019, beinahe schon traditionell, im Feuerwehrzentrum Regenstauf durch. Die Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Feuerwehren, wurden durch die beiden Ausbilder Rainer Stadlbauer und Thomas Adlhoch in hervorragender und bewährter Weise an die gehobenen und anspruchsvollen Anforderungen der Atemschutzgeräteträger herangeführt.

REGENSTAUF Manch Teilnehmer kam in den praktischen Übungseinheiten auch an seine körperliche und mentale Leistungsgrenze. So wurde in 29 Ausbildungseinheiten, neben den obligatorischen Theoretischen Unterweisungen in System und Gerät wieder die Atemschutzstrecke in Neutraubling „durchkrochen“. Im Weiteren wurde den Teilnehmern das Vorgehen bei der Innenbrandbekämpfung nach dem neuen Ampelsystem gelehrt. Der sogenannte „Bayerische Weg“ lehrt in Form einer Ampelregelung das grundsätzliche Vorgehen einfacher und sicherer zu machen. Es werden drei mögliche Abläufe, die beim Innenangriff vorkommen können, sprichwörtlich bereits an der Tür geprüft. Neben einigen kleineren Übungen mussten die Teilnehmer ihr Können in einer ausgedehnten praktischen und theoretischen Prüfung unter Beweis stellen. „Das geübte und erlernte Wissen, gilt es nun in der Praxis, bei den Übungen vor Ort zu vertiefen“, so Kreisbrandmeister Atemschutz Rainer Stadlbauer bei der Zeugnisverleihung. Die Feuerwehrführung um Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer bedankt sich bei allen Teilnehmern, die in ihrer Freizeit sich zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen und wünscht allen Teilnehmern eine unfallfreie Zeit.

Harald Richter


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