16.12.2018, 09:41 Uhr

Brutale Tat Mit Flasche eingedroschen und verschwundener Schutzbefohlener – zweimal Glück im Unglück

Vor dem Parkhaus Richtung Obermünsterstraße soll das Rauchen verboten werden. Foto: Eckl (Foto: Eckl)Vor dem Parkhaus Richtung Obermünsterstraße soll das Rauchen verboten werden. Foto: Eckl (Foto: Eckl)

Gleich zweimal musste die Polizei am Wochenende in der Regensburger Altstadt eingreifen. Einmal war es ein brutaler Übergriff, der die Beamten beschäftigte, zum anderen ein vermisster junger Erwachsener mit Behinderung.

REGENSBURG Glück im Unglück: Das kann man durchaus als Überschrift für zwei Meldungen wählen, die von der Regensburger Polizeiinspektion Süd verschickt wurden. Die Polizei meldet unter anderem eine Körperverletzung mit durchaus brutalem Hintergrund. Und ein junger lernbehinderter Erwachsener ist im Trubel der Innenstadt am Samstagabend verloren gegangen.

Doch von vorne: Nachts um 4 Uhr kam es am Sonntag, 16. Dezember, wieder mal zu brutalsten Szenen. Vor dem Parkhaus am Petersweg, wo zahlreiche Gastronomien und Diskotheken untergebracht sind, eskalierte eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, so die Polizei. Und da geschah etwas, was man nur als widerwärtig bezeichnen kann: Ein bislang unbekannter brutaler Täter schlug mit einer Glasflasche auf eine Person ein, die bereits am Boden lag! Glück im Unglück, meint die Polizei, denn die Glasflasche verfehlte ihr Ziel – möglicherweise den Kopf der am Boden liegenden Person –, so dass sich diese lediglich Schnittverletzungen zuzog! Eine Frau stürzte dann auch noch und zog sich Verletzungen am Bein zu.

Der Fall indes erinnert an ein Geschehen im August 2018: Damals hatte die PI Süd eine Rangelei gemeldet. Dabei soll ein Messer zum Einsatz gekommen sein, ein 22-Jähriger habe einen 27-Jährigen oberflächlich verletzt. Mehrere Zeugen meldeten sich daraufhin beim Wochenblatt, schilderten, dass ein Somalier das Opfer mit einem Teppichmesser einmal quer über die Brust verletzt hatte.

Bei einem zweiten Fall am Samstagnachmittag konnte die Polizei indes ebenfalls einen glimpflichen Ausgang melden. Ein Betreuer meldete der Polizei, dass aus einer Gruppe mehrerer lernbehinderter junger Erwachsener ein Gruppenmitglied vermisst werde. Der Weihnachtstrubel hatte den jungen Mann wohl zudem verwirrt. Obwohl man ihn mit dem Handy erreichen konnte, konnte er nicht sagen, wo er sich gerade aufhielt. Vier Stunden lang suchten mehrere Streifen der Polizei und sogar ein Rettungshubschrauber nach dem jungen Mann. Ende gut, alles gut: Er konnte schließlich in einer Bushaltestelle gefunden werden.


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