29.08.2018, 09:59 Uhr

Baseball Legionäre geben in Heidenheim 6:0-Führung aus der Hand – eine neue Chance wartet in Mainz

Enttäuschte Gesichter bei Mike Bolsenbroek und Pascal Amon nach den Niederlagegen gegen Heidenheim. (Foto: Stefan Müller)Enttäuschte Gesichter bei Mike Bolsenbroek und Pascal Amon nach den Niederlagegen gegen Heidenheim. (Foto: Stefan Müller)

Die Legionäre konnten am vergangenen Wochenende gegen die Heidenheim Heideköpfen nichts Zählbares einfahren. Am Samstagnachmittag verloren die Regensburger Baseballer ihr Heimspiel gegen den Spitzenreiter mit 2:7. Sieben Innings hielten die Regensburger Baseballer die Partie offen und waren mit zwei Runs Rückstand noch in Schlagdistanz. Doch dann schwanden bei den Hausherren die Kräfte und die Schwaben zogen uneinholbar davon.

HEIDENHEIM Auch 24 Stunden später unterlagen die Regensburger in Heidenheim mit 6:16. Dabei gaben sie eine frühe 6:0-Führung nach vier Innings noch aus der Hand. Mit einem Solo-Homerun hatte Pascal Amon den gelungenen Startschuss gesetzt. Doch die Heideköpfe hatten den längeren Atem und drehten im siebten Inning die Partie. „Wir haben in beiden Spielen gut mitgehalten, sind dann aber wieder eingebrochen“, resümiert Trainer Kai Gronauer. „Im Endeffekt war die Erfahrung der Heidenheimer ausschlaggebend“.

Am kommenden Wochenende folgt nun der große Showdown in Regensburg. Da die Mainz Athletics beide Auswärtsbegegnungen bei den München-Haar Disciples mit 7:5 und 6:4 gewannen, ziehen sie vor dem letzten Spieltag der ersten Bundesliga-Zwischenrunde nach Punkten mit den Buchbinder Legionären gleich. Im Kampf um den zweiten Platz, der zur Play-off-Halbfinalserie gegen die Bonn Capitals qualifizieren würde, erwarten die Oberpfälzer am Freitag, 31. August, um 19 Uhr sowie am Samstag, 1. September, um 13:30 Uhr die Mainzer in der Armin-Wolf-Arena. „Wir müssen das letzte Wochenende schnell abhaken und nach vorne schauen. Wir wissen, dass wir besser spielen können“, freut sich Gronauer nun auf zwei spannende Spiele gegen Mainz. „Das Gute daran ist, dass wir es selber in der Hand haben.“

Im direkten Vergleich mit den Rheinhessen steht es nach Siegen 3:3, die Buchbinder Legionäre haben vor dem Duell aufgrund des besseren Runverhältnisses von 39:34 jedoch die Nase leicht vorn. Das Team, das am Wochenende beide Spiele für sich entscheiden kann, ist Zweiter und zieht ins Halbfinale ein. Sollte jedes Team ein Spiel gewinnen, kommt es auf das Verhältnis der erzielten Punkte an. Ist auch das ausgeglichen, muss die Ligenleitung des Deutschen Baseball und Softball Verbandes den Zweitplatzierten per „Team Quality Balance“ ermitteln.

Die München-Haar Disciples spielen indessen keine Rolle mehr im Play-off-Kampf. Selbst bei zwei Siegen der Oberbayern am kommenden Wochenende gegen Heidenheim können sie in der Abschlusstabelle wegen des jeweils schlechteren Vergleichs mit Regensburg (2:6) und Mainz (3:5) nicht mehr Rang zwei erklimmen.


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