21.08.2018, 21:34 Uhr

Alles gut gegangen Fund einer Weltkriegsbombe in Regensburg – um 20.45 Uhr hieß es „Bombe entschärft“

(Foto: Alexander Auer)(Foto: Alexander Auer)

Wie bereits berichtet, ist im Bereich Leibnitzstraße/Eisackerstraße in Regensburg am Dienstag, 21. August, bei Sondierungen eine Fliegerbombe aufgefunden worden. Den Spezialisten einer Firma zur Kampfmittel-Räumung gelang die Entschärfung. Die Evakuierung und Sperrungen sind aufgehoben.

REGENSBURG Zur Entschärfung des Sprengkörpers mit einem Gewicht von 250 Kilogramm war eine Evakuierung in einem Radius von 300 Metern um den Fundort erforderlich. Hiervon waren 14 Anwesen im Ortsteil Irl und 300 Mitarbeiter der örtlichen Firmen betroffen, die ihre Häuser und Arbeitsplätze verlassen mussten. Zudem musste die Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Neutraubling und Regensburg Ost im Zeitraum von 20:20 Uhr bis 20:45 Uhr in beiden Fahrtrichtungen komplett für den Verkehr gesperrt werden. Örtliche Umleitungen wurden eingerichtet. Nach der Meldung „Bombe entschärft“ gegen 20.45 Uhr konnten die evakuierten Personen in ihre Häuser zurückkehren und die Sperrungen wieder aufgehoben werden. Die Entschärfung dauerte etwa 25 Minuten und verlief nach Angaben der Spezialisten problemlos.

Etwa 15 Einsatzkräfte der Polizei und der Leitung der Polizeiinspektion Regensburg Süd erhielten Unterstützung von 15 Mann der Feuerwehr und 11 Angehörigen des Rettungsdienstes sowie Angehörigen der Autobahnmeisterei.

Den Schlüssel zum Einsatzerfolg stellte einmal mehr die schnelle und zielgerichtete Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen dar. Bereits wenige Minuten nach der Anforderung standen die aufgerufenen Einsatzkräfte zur Verfügung und sorgten mit ihrem Engagement dafür, dass die betroffenen Anwohner geordnet ihre Anwesen verlassen konnten.

Darüber hinaus bemühten sich die Einsatzkräfte entlang der Umleitungsstrecken um fließenden Verkehr.

Ein besonderer Dank der Einsatzkräfte richtet sich an die Bewohner des betroffenen Areals und an die Verkehrsteilnehmer. Mit ihrem Verständnis für die zwingend erforderliche Evakuierung und die notwendigen Verkehrssperren sowie die Geduld während des Wartens bis zur Entwarnung, haben die Betroffenen erneut einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Einsatzes geleistet.


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