02.08.2018, 19:07 Uhr

Arbeitsreicher Nachmittag Erst die Hitze, dann der Regen – Feuerwehren in Regensburg kamen nicht zur Ruhe

(Foto: Berufsfeuerwehr Regensburg)(Foto: Berufsfeuerwehr Regensburg)

Gegen 14 Uhr ging eine automatische Brandmeldung eines Recycling-Betriebs im Regensburger Osten ein. Standardmäßig rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr aus. Noch auf der Anfahrt meldeten sich Mitarbeiter des Betriebs und bestätigten einen Brand von mehreren Tonnen Recyclingmaterial.

REGENSBURG Am Betrieb angekommen, haben sofort drei Trupps unter Atemschutz mit den Arbeiten begonnen. Das vorrangige Ziel war anfänglich nicht den Brand zu löschen, sondern einen Übergriff auf die teure Presse zu verhindern. Schnell zeichnete sich ab, dass der Einsatz langwierig und materialintensiv wird. Daher wurden ein großes Tanklöschfahrzeug (PTLF) sowie die Löschzüge Altstadt und Weichs alarmiert. Zur Rauchableitung wurde die Feuerwehr von einem Großlüfter der Werkfeuerwehr BMW unterstützt. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Brand zwar unter Kontrolle und es begannen die Nachlöscharbeiten, die dann nochmals ca. 90 Minuten dauerten. Mit Hilfe des betriebseigenen Baggers wurde das Recyclingmaterial großflächig ausgebreitet und nochmals abgelöscht. Insgesamt waren circa 40 Einsatzkräfte von den Löschzügen Altstadt und Weichs sowie der Berufsfeuerwehr beim Recyclingbetrieb.

Da diese Kräfte natürlich nicht vom Brand im Stadtosten abrücken konnten und sich ein Unwetter über Regensburg abzeichnete wurden die Freiwilligen Feuerwehren Oberisling und Grass sowie eine dienstfrei Wachabteilung der Berufsfeuerwehr zur Feuerwache in der Greflingerstraße alarmiert. Diese schlagkräftige Truppe arbeite dann mit der Unterstützung der restlichen Feuerwehren der Stadt Regensburg weitere 14 Einsätze ab. Dabei handelte es sich um zehn Einsätze mit Wasserschäden, eines Notrufs aus einem Aufzug, einer automatischen Brandmeldung und einem beschädigten Baum.


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