31.07.2018, 17:36 Uhr

Passant meldete verdächtige Person Großeinsatz am Regensburger Dom – keine gefährlichen Gegenstände aufgefunden

(Foto: tg)(Foto: tg)

Wie berichtet, erfolgte am Dienstagmorgen, 31. Juli, im Bereich des Domplatzes in Regensburg nach einer Mitteilung eine Überprüfung einer verdächtigen männlichen Person. Der Mann führte letztlich keine gefährlichen Gegenstände mit sich.

REGENSBURG Nach der Mitteilung über einen Mann mit arabischem Aussehen, der sich während der Frühmesse im Dom aufhielt und aus dessen Kleidung augenscheinlich Drähte herausragten, die zu einer Auswölbung an der Kleidung führten, entwickelte sich ein großer Polizeieinsatz. Da sich auch den zuerst am Einsatzort eintreffenden Beamten das beschriebene Bild zeigte und eine Gefahrensituation nicht sofort ausgeschlossen werden konnte, erfolgte eine Räumung des Domes und des Domplatzes. Anschließend wurde der Bereich abgesperrt. Der Verdächtige konnte vor dem Dom angetroffen werden. Er wurde mit der gebotenen Vorsicht angesprochen und für weitere Überprüfungen fixiert. Der Mann hatte keine gefährlichen Gegenstände bei sich. Gefunden wurden bei dem Mann elektronische Geräte mit Verbindungskabeln und zwei Getränkeflaschen. Diese Feststellungen führten nach weiteren Abklärungen umgehend zur Aufhebung der Absperrungen.

Der 20-jährige Mann wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen, unter anderem um zu klären, ob er die Situation bewusst herbeigeführt hat. Aufgrund eines sprachkundigen Beamten und der Sprachkenntnisse des Betroffenen konnte dabei auf die Hinzuziehung eines Dolmetschers verzichtet werden. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler der Polizeiinspektion Regensburg-Süd davon aus, dass der Mann den Einsatz unbewusst ausgelöst hat. Demnach gibt es auch keine polizeilichen Ermittlungen gegen den Mann. Der 20-Jährige befindet sich derzeit zur Untersuchung in einer Fachklinik.


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