07.07.2018, 23:19 Uhr

Ein Verletzter Zimmerbrand in Regensburg – dichter Rauch quoll aus dem Küchenfenster

(Foto: Hannes Lehner)(Foto: Hannes Lehner)

Um kurz vor 20 Uhr ging am Samstag, 7. Juli, in der Integrierten Leitstelle ein Notruf von einem Autofahrer ein. Er fuhr gerade von der A93 in nördliche Fahrtrichtung an der Abfahrt Regensburg-Pfaffenstein ab und sah auf der anderen Straßenseite aus einem Wohnungsfenster starken Rauch kommen.

REGENSBURG Die Leitstelle alarmierte sofort den Löschzug der Berufsfeuerwehr und den Löschzug Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg. Kurz darauf meldete auch die Polizei, dass es in einem Haus in der Alten Nürnberger Straße brenne und sich eine Person bereits aus der Wohnung gerettet habe.

Knapp sieben Minuten nach Annahme des ersten Notrufs fuhren die ersten Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr vor. Nur kurz darauf traf auch der Löschzug Winzer ein. Aus einem Balkonfenster im ersten Stock quoll dichter, schwarzer Rauch und mehrere Anwohner standen bereits auf der Straße. Die Einsatzkräfte kümmerten sich sofort um den Bewohner der Wohnung, der bei Löschversuchen Rauch eingeatmet hatte, und brachten ihn zum Rettungswagen. Zeitgleich ging der erste Trupp der Berufsfeuerwehr unter schwerem Atemschutz vor und löschte die in Vollbrand stehende Küche. Nur zehn Minuten nach dem ersten Notruf drang bereits kein Rauch mehr aus dem Fenster, kurz darauf war das Feuer gelöscht. Parallel zu den Löschmaßnahmen untersuchte ein Trupp des Löschzugs Winzer den verrauchten Treppenraum und die Wohnungen über der Brandstelle, um sicher zu stellen, dass dort niemand dem aufsteigenden Rauch ausgesetzt wurde. Die dort vorgefundenen Bewohner wurden ins Freie gebracht. Der Wohnungsinhaber wurde durch den Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Außer ihm hatte sich bei Brandausbruch niemand in der Wohnung aufgehalten und so kamen keine weiteren Personen zu Schaden.

Dem schnellen Einsatz war es zu verdanken, dass der Schaden auf die Brandwohnung beschränkt blieb. Der Besitzer wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Stunde konnten die ersten Einsatzfahrzeuge wieder abrücken, die Bewohner wieder in die nicht betroffenen Wohnungen zurückkehren. Nach weiteren 20 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Insgesamt waren die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Winzer – neben Polizei und Rettungsdienst – mit acht Einsatzfahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.


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