04.07.2018, 14:51 Uhr

Unfallserie Horrordienstag auf der A3 – mehrere schwere Unfälle auf der Autobahn

(Foto: Alexander Auer)(Foto: Alexander Auer)

Nach einem Horrordienstag auf der A3 zwischen Wörth an der Donau und dem Regensburger Autobahnkreuz in Fahrtrichtung Nürnberg sind viele Einsatzkräfte am Ende. Bis zu vier Mal mussten die Feuerwehrkräfte von Wörth an der Donau bereits am Montag auf die Autobahn ausrücken. Auch am Folgetag sollte es nicht recht besser werden. Erneut ereigneten sich mehrere teils schwere Unfälle. Nachdem am Dienstagmittag im Bereich einer Baustelle auf höhe Regensburg-Ost ein Motorradfahrer stürzte, begann die Unfallserie auf der Autobahn.

REGENSBURG Bereits im Rückstau kam es nach wenigen Minuten zu einem ersten Verkehrsunfall mit einem Lkw. Der Sieben-Tonner musste dem Stauende ausweichen und geriet in die Grünfläche. Glücklicherweise blieb kam es hier noch zu einem Sachschaden. Nur wenig später ereignete sich das selbe Bild erneut, doch diesesmal ging das Auchweichmanöver nicht so glimpflich aus. Wie die Verkehrspolizei Regensburg bereits gestern eine Pressemeldung veröffentlichte, kam es hier wieder auf der A3 kurz nach der Donaubrücke zu einem Lkw-Crash. Hier kippte das ganze Gespann allerdings um, der Fahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von mindestens 80.000 Euro. Doch dies sollte noch nicht das Ende der Unfallserie auf der A3 in dem Teilstück sein. Am Abend, nur wenige Stunden nachdem der umgekippte Lkw von einer Spezialfirma geborgen werden konnte, kam es erneut zu einem schweren Lkw-Unfall. Zwischen Neutraubling und Regensburg-Ost, übersah ein Fahrer eines Sattelschleppers das Stauende, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem vor ihm fahrenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls prallte auch dieser Lkw nocheinmal auf seinen Vordermann. Der unfallverursachende Fahrer wurde hierbei in seinem Führerhaus eingeschlossen und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr Neutraubling sowie der Berufsfeuerwehr befreit werden. Der entstandene Sachschaden wird auch hier auf einen hohen fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Eurobereich geschätzt. Ein Spezielbergeunternehmen musste anrücken, um den unfallverursachenden Lkw zu bergen. Die beiden anderen Sattelschlepper waren noch fahrbereit und konnten nach der Unfallaufnahme der Polizei ihre Fahrt fortsetzen. Auch dieser Unfall sorgte erneut für einen rund 20 Kilometer langen Rückstau. Autofahrer sowie Kraftfahrer die Gestern auf der A3 unterwegs waren, mussten viel Gedult und viele Nerven haben um an ihr Ziel zu kommen.


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