12.06.2018, 07:50 Uhr

Rettungskräfte Feuerwehr im Dauereinsatz – Blitzeinschlag und schwerer Crash auf der Osttangente


Dauereinsatz für die Feuerwehren: Am Montagabend schlug zuerst ein Blitz in der Altstadt ein, dann kam es zu einem Unfall mit einer schwer verletzten Person auf der Osttangente. Doch das war noch nicht alles!

REGENSBURG Am Montagabend, 11. Juni, gegen 21 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle Regensburg durch eine besorgte Anwohnerin in der Brunnhuberstraße verständigt, dass es wohl nach einem vermutlichen Blitzeinschlag im Gebäude nach Rauch riecht. Umgehend wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt alarmiert. Nach vier Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein und erkundeten die Lage. Ein Trupp unter Atemschutz konnte den Schwelbrand im Dachstuhl zügig ablöschen. Im weiteren Verlauf mussten Dämmstoffe des Dachs beseitig und ins Freie gebracht werden. Parallel zu den Löscharbeiten wurde das Gebäude mit zwei Hochdrucklüftern endraucht. Vorsorglich mussten zwei angrenzende Häuser durch die Feuerwehr kontrolliert werden. An der Einsatzstelle waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst, 28 Kräfte des Löschzugs Altstadt und der Berufsfeuerwehr Regensburg vor Ort.

Gleich nachdem die Kräfte in der Brunnhuberstraße frei wurden, meldete die ILS einen schweren Verkehrsunfall auf dem Odessa-Ring. Umgehend fuhren die Kräfte die Einsatzstelle an. Weitere Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Burgweinting und Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr ergänzten die Einsatzmittel. Ein Auto ist aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Baum geprallt. Der Fahrer wurde dabei massiv im Bein und Beckenbereich eingeklemmt. In Absprache mit der Notärztin wurde der Patient umgehend vorversorgt und die technische Rettung eingeleitet. Aufgrund der starken Verformung musste das Dach entfernt und das Fahrzeug von drei Seiten mit Seilzügen, die an den Großfahrzeugen der Feuerwehr befestigt wurden, auseinandergezogen werden. Nach circa 45 Minuten konnte der Mann aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. An der Einsatzstelle waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst, circa 40 Kräfte der FF Burgweinting und der Berufsfeuerwehr Regensburg.

Fast zeitgleich zu dem Verkehrsunfall wurde ein Papiercontainerbrand auf einer Freifläche eines Discounters in der Kirchmeierstraße gemeldet. Zu dem Einsatz wurden Kräfte des Löschzuges Altstadt und der FF Oberisling entsandt. Nach Eintreffen der Kräfte stellte sich hier ebenfalls die Lage komplizierter als vermutet dar. Es brannte zwar ein großer Papiercontainer aber nicht im Freien, sondern unter einer Überdachung des Discounters. Es wurde ein Trägerfahrzeug der Berufsfeuerwehr nachgefordert um den Container auf den Parkplatz zu ziehen, wo er dann ausgeräumt und abgelöscht wurde. Ein Teil der Anlieferungszone musste im Anschluss endraucht werden. Im Markt selbst entstand kein Sachschaden. Auf Grund der anfangs unübersichtlichen Lage wurde der Einsatzleitdienst der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle nachgefordert. An der Einsatzstelle waren neben der Polizei circa. 44 Kräfte des Löschzugs Altstadt, der FF Oberisling und der Berufsfeuerwehr.

Parallel zu diesen Einsätzen wurden von oben genannte Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg, des Löschzugs Keilberg und der Berufsfeuerwehr Regensburg noch neun weitere Unwettereinsätze wie Wasserschäden oder umgestürzte Bäume abgearbeitet. Zeitweise musste die Hauptfeuerwache von den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Harting besetz werden, die weitere Einsätze im Stadtgebiet abgedeckt hätten.