09.06.2018, 12:25 Uhr

Sprengkommando Explosives im Regen entdeckt – gezielte Sprengung einer Panzerfaust in Zeitlarn!

Zeitlarn Foto: sr (Foto: OBX)Zeitlarn Foto: sr (Foto: OBX)

Sporttaucher finden im Regen einen Gegenstand, der an eine Granate erinnert und fotografieren ihn. Es stellte sich heraus: Das war eine Panzerfaust!

ZEITLARN In den Nachmittagsstunden des 8. Juni wurde durch Freizeitsportler im Regen auf Höhe der Uferstraße 1 in Zeitlarn in ca. 1,5 Metern Tiefe ein Granaten ähnlicher Gegenstand aufgefunden und mittels einer Unterwasserkamera fotografiert. Nach Verständigung der Polizei wurde mit der Firma Tauber – Sprengkommando München – telefonisch Kontakt aufgenommen. Eine Inaugenscheinnahme vor Ort wurde für den 9. Juni vereinbart. In der Zwischenzeit wurde eine Überwachung durch Polizeikräfte vor Ort gewährleistet, um eine Gefahr für Wassersportler auszuschließen. Um 9 Uhr morgens am heutigen Samstag durch die Firma Tauber stellte sich heraus, dass es sich um eine Panzerfaust vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg mit intaktem Sprengkopf handelt. Nach Sachlage musste eine Sprengung im Wasser erfolgen, da ein Abtransport als zu risikobehaftet eingestuft wurde. Durch die Freiwilligen Feuerwehren Zeitlarn und Regendorf wurden umfassende Absperrmaßnahmen eingeleitet. Zwei Boote der Feuerwehren waren ebenfalls im Einsatz. Für den Bedarfsfall wurde des Weiteren ein Fahrzeug des Rettungsdienstes vorgehalten. Nachdem etwa drei Kilogramm Sprengstoff an die Panzerfaust angebracht wurden, wurde die Panzerfaust schließlich erfolgreich gesprengt. Zu Personen- und Sachschäden kam es nicht. Am Einsatz waren insgesamt ca. 35 Einsatzkräfte beteiligt.


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