02.06.2018, 08:34 Uhr

In entgegenkommendes Gespann geprallt Unfall bei Michelsneukirchen – 53-Jähriger wird schwerst verletzt

(Foto: DRF Luftrettung/Georg Fuhrmann)(Foto: DRF Luftrettung/Georg Fuhrmann)

Nur wenige Stunden nach dem schweren Unfall auf der Bundesstraße B85 bei Altenkreith wurden die Rettungsdienste zu einem weiteren Verkehrsunfall mit einem Schwerstverletzten gerufen. Ein Cabrio war mit einem Pkw-Hänger-Gespann zusammengestoßen. Eine Person wurde dabei im Pkw eingeklemmt.

MICHELSNEUKIRCHEN/LANDKREIS CHAM Nach den bisherigen Feststellungen war ein 53-Jähriger mit seinem offenen Chevrolet Camaro aus Richtung Straubing kommend nach Michelsneukirchen unterwegs. In Verlauf einer leichten Linkskurve, kurz nach Regelsmais, geriet der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts auf das Bankett und auf die dortige Leitplanke, schoss dann nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte mit dem entgegenkommenden Gespann, das von einem 29-Jährigen gelenkt wurde, zusammen. Nach dem heftigen Anprall schleuderte der Camaro zurück auf die andere Straßenseite und kam in einer Einmündung zum Stehen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, er musste von der Feuerwehr mit dem Rettungsspreitzer geborgen werden. Nach Erstversorgung kam der Mann mit dem Rettungshubschrauber in eine Regensburger Klinik. Der Fahrer des Volvo SUV wurde mit leichteren Verletzungen ins Chamer Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeugführer waren alleine in ihren Autos unterwegs, beide waren angegurtet.

Der ältere Sportwagen wurde bei dem Unfall total beschädigt, auch am Volvo entstand erheblicher Schaden. Der offene Anhänger sowie ein spezielles landwirtschaftliches Gerät, das sich auf der Ladefläche befand, wurden beschädigt. Mehrere Meter der Leitplanken beiderseits der Straße wurden deformiert. Der entstandene Sachschaden ist schwer zu schätzen, dürfte aber bei mindestens 50.000 Euro liegen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung des Unfallherganges beigezogen.

An der Unfallstelle waren drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes, die Helfer vor Ort Falkenstein, zwei Notärzte sowie die Besatzung des Hubschraubers Christoph Regensburg. Die Feuerwehren aus Michelsneukirchen, Falkenstein und Sattelbogen unter Leitung von Kreisbrandinspektor Hierl übernahmen die Verkehrsumleitung und die Ausleuchtung der Unfallstelle. Die Angehörigen des Schwerstverletzten wurden durch Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams (KIT) betreut.


0 Kommentare