27.05.2018, 20:37 Uhr

Prozesstermin am Montag Kiloweise Drogen aus Berlin herangeschafft?

Der Angeklagte soll die Drogen regelmäßig von einer Gruppierung in Berlin bezogen haben. (Foto: jeremynathan/123RF)Der Angeklagte soll die Drogen regelmäßig von einer Gruppierung in Berlin bezogen haben. (Foto: jeremynathan/123RF)

7,1 Kilogramm Marihuana, 1,5 Kilogramm Amphetamin und 200 Ecstasy-Tabletten: Schon seit 6. September sitzt der 31-jährige Angeklagte in Untersuchungshaft. Am Montag, 28. Mai, beginnt seine Verhandlung vor dem Regensburger Landgericht. Der 31-Jährige muss sich unter anderem wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor Gericht verantworten.

REGENSBURG Von November 2016 bis September 2017 soll der Angeklagte über 20 Mal große Mengen Marihuana an Kunden in Regensburg verkauft haben. Der Angeklagte soll so zum Beispiel bei mehreren Gelegenheiten insgesamt 2,1 Kilogramm Marihuana zu einem Preis von circa 15.000 Euro an einen Kunden verkauft haben. Außerdem soll er an den selben Kunden 15 Haschischeier für 1.275 Euro verkauft haben. Der Kunde soll die Drogen seinerseits wiederum gewinnbringend weiterverkauft haben. Anfang 2017 soll der 31-Jährige 5,6 weitere Kilogramm Marihuana sowie 1,5 Kilogramm Amphetamin und 200 Ecstasy-Tabletten veräußert haben. Der Angeklagte soll seine Drogen von einer Gruppierung in Berlin bezogen haben. Schon seit Längerem soll zwischen den beiden Parteien eine geschäftliche Beziehung bestanden haben.

Auch der 31-Jährige selbst soll von Cannabinoiden abhängig sein. Bei ihm soll der Hang bestehen, Drogen im Übermaß zu sich zu nehmen. Aufgrund dieses Hanges soll es wahrscheinlich sein, dass der Angeklagte weitere erhebliche Straftaten begeht. Für die Verhandlung sind zwei Prozesstage anberaumt. Ein Urteil wird am Dienstag, 29. Mai, erwartet.


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