17.05.2018, 13:33 Uhr

Risiko steigt Chamer Polizei muss einige Wildunfälle bearbeiten

(Foto: Ralf Matok/123rf.com)(Foto: Ralf Matok/123rf.com)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 16. auf 17. Mai, ereigneten sich in der Chamer Umgebung mehrere Wildunfälle.

LANDKREIS CHAM Bei Eichberg lief ein Reh in einen Nissan, Schaden: 500 Euro.

Ein Hase legte sich mit einem Skoda an, Hase tot, Schaden: 1.500 Euro.

Auch ein Reh, das gegen einen Astra lief und einen Schaden in Höhe von 500 Euro verursachte, überlebte den Zusammenstoß nicht.

Richtung Waffenbrunn sah es für ein Reh kontra Ford besser aus, Schaden hier 1.000 Euro.

Richtung Runding dagegen überlebte das Reh den Zusammenstoß mit dem Pkw nicht und verursachte einen Schaden in Höhe von 1.500 Euro.

In allen Fällen wurden die Jagdpächter verständigt und kümmerten sich um die Tiere.

Zahl der Wildunfälle steigt aktuell an

Mit statistischen Zahlen belegt, trügt der Anschein nicht, dass die Wildunfälle derzeit wieder zunehmen. So stiegt zum Vergleichszeitraum Jahresanfang bis jetzt zum Vorjahr die Zahl dieser Unfälle leicht gegenüber dem Vorjahr. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies 520 Unfälle gegenüber 500. Im April lag die Steigerung noch bei elf Prozent.

Im Landkreis Cham ereigneten sich 2017 1.470 Unfälle mit Wild, dies bedeutete gegenüber dem Vorjahr mit 1.524 Unfälle einen leichten Rückgang um 3 %. Im Jahr 2015 war mit 1561 Zusammenstößen ein Spitzenwert erreicht worden. Die Rückgänge sind grundsätzlich sehr erfreulich gesehen worden, werden nun jedoch statistisch ins Gegenteil gezogen. Lediglich eine aufmerksame Fahrweise mit jederzeitiger Bremsbereitschaft kann eine Steigerung verhindern. Die Statistik zeigt auch, daß die klassischen Unfallzeiten am Abend bzw. am frühen Morgen liegen. Ebenfalls noch anzumerken ist, dass im Jahr 2017 bis jetzt zwei Schwer- und neun Leichtverletzte Autofahrer zu beklagen sind.


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