09.05.2018, 11:51 Uhr

Dauereinsatz auf der A3 Fünf Unfälle, zwei Schwerverletzte, über 130.000 Euro Schaden


Am Dienstag, 8. Mai, zwischen 7.25 und 17.45 Uhr ereigneten sich fünf Verkehrsunfälle auf der Autobahn A 3 zwischen Wörth an der Donau und Barbing.

LANDKREIS REGENSBURG Um 7.25 Uhr staute sich der Verkehr Richtung Regensburg auf der Donaubrücke und ein 22-jähriger deutscher Pkw-Fahrer konnte auf dem linken Fahrstreifen fahrend nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf. Drei Pkw waren daran beteiligt, verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird auf circa 18.800 Euro geschätzt. Der Verkehr staute sich weiter.

Ca. zwei Kilometer davor fuhr ein 48-jähriger deutscher Pkw-Fahrer um 7.45 Uhr aus Unachtsamkeit in die Mittelschutzplanken. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt.

Fast genau an der gleichen Unfallstelle auf der Donaubrücke ereignete sich um 11.45 Uhr ein Lkw-Auffahrunfall. Ein 59-jähriger ungarischer Klein-Lkw-Fahrer übersah einen verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsenden Sattelzug und fuhr auf dessen Heck auf. Der Auffahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, der Sattelzugfahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehren Wörth an der D0nau und Wiesent sowie die Autobahnmeisterei Kirchroth waren eingesetzt. Der Sachschaden wird auf circa 16.500 Euro geschätzt. Der Verkehr staute sich wieder. Zur Erstmeldung geht‘s hier: www.wochenblatt.de

Um 13.50 Uhr kam es dann zu einem weiteren Lkw-Auffahrunfall kurz vor der Anschlussstelle Rosenhof. Ein 18-jähriger kroatischer Klein-Lkw-Fahrer fuhr offensichtlich mit hoher Geschwindigkeit aus Unachtsamkeit auf einen vor ihm auf dem rechten Fahrstreifen im Stop-and-go-Verkehr fahrenden Sattelzug auf dessen Heck. Dieser mit 17 Tonnen Holz beladene Sattelzug wurde durch die Wucht des kräftigen Aufpralles an seinem Sattelanhänger nach vorne geschoben und die Zugmaschine prallte dabei auf einen davor befindlichen Schüttgut-Lkw. Der 18-jährige Auffahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste um Hilfe schreiend schwer verletzt von den alarmierten Feuerwehren befreit werden, um anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden zu können. Die Feuerwehren Neutraubling, Wörth an der Donau und Wiesent waren vor Ort. Die Feuerwehr Kirchroth unterstützte bei der Stauabsicherung. Die Autobahnmeisterei Kirchroth konnte die gesperrte Autobahn nach den Berge- und Aufräumarbeiten erst um 17.20 Uhr wieder frei geben. Der Verkehr staute sich teilweise bis nach Niederbayern. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 60.000 Euro. Zur Erstmeldung geht’s hier: www.wochenblatt.de

Um 17.45 Uhr fuhr dann erneut auf der Donaubrücke ein 35-jähriger kroatischer Sattelzugfahrer aus Unachtsamkeit am Stauende auf einen stehenden österreichischen Sattelzug auf. Verletzt wurde niemand. Es entstand dabei Sachschaden in Höhe von ca. 25 000 Euro. Die auslaufenden Betriebsstoffe mussten durch die Feuerwehr Wörth an der Donau gebunden werden. Die Autobahnmeisterei sicherte ab. Der unfallbeschädigte Lkw konnte bis zur nächsten Ausfahrt auf eigenen Rädern fahren.

Zusammengefasst wurden bei diesen Unfällen zwei Menschen schwer verletzt, glücklicherweise nicht lebensgefährlich! Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf circa 130.300 Euro. Die Verkehrspolizei Regensburg appelliert nochmals an alle Verkehrsteilnehmer bitte aufmerksam zu fahren, die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beachten und unbedingt den Sicherheitsabstand einzuhalten.


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