17.04.2018, 18:22 Uhr

Kulturhistorischer Ort Schülerinnen und Schüler gehen in St. Emmeram auf europäische Spurensuche

(Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)(Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)

St. Emmeram ist ein spannender kulturhistorischer Ort, an dem europäische Geschichte und europäische Kultur ablesbar sind. Als etablierter Kulturraum in Regensburg bietet St. Emmeram aber auch viele, für normale Gäste unentdeckte Orte sowie einen ungewöhnlichen Bezug zum Stadtraum. Das Projekt „Lost Traces ...“ möchte den Kulturort St. Emmeram näher untersuchen und für kurze Zeit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

REGENSBURG In den Räumlichkeiten der Pfarrei St. Emmeram, die freundlicherweise und mit großer Unterstützung durch Pfarrer Gerl zur Verfügung gestellt wurden, haben die Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Projektschule Gymnasium Lappersdorf mit Schülerinnen und Schüler ihrer Partnerschulen aus Avelino/Italien und Prag/Tschechien St. Emmeram unter die Lupe genommen. Je nach Interesse haben sie sich in unterschiedlichen Workshops aus verschiedenen Perspektiven dem Thema Kirche, Werte, Europa, Gemeinsamkeiten und Unterschiede kreativ genähert: Eine Gruppe hat St. Emmeram fotografisch in Szene gesetzt und die Kirche einmal in ein ganz anderes Licht gesetzt. In einem zweiten Workshop haben ein paar Schülerinnen und Schüler die Geschichte von St. Emmeram in einem modernen Theaterstück inszeniert. Ein ganz anderer Ansatz wurde in der baukulturellen Spurensuche gesetzt. Der Emmeramsplatz wurde für kurze Zeit ins öffentliche Bewusstsein geholt und aus dem Gesichtspunkt des öffentlichen Stadtraumes untersucht. Auf drei abgesperrten Parkplätzen konnte man sich auf vorbereiteten Stühlen niederlassen und den Blick direkt auf St. Emmeram richten.

Gekrönt wurde das Projekt am Sonntag, 15. April, mit der Vorstellung der Projektergebnisse im Pfarrgarten St. Emmeram. Mit großem Eifer und Freude präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit und führten die Besucherinnen und Besucher durch die „Ausstellung“. Kulturreferent Klemens Unger, der die Auseinandersetzung mit diesem Juwel angeregt hatte, bedankte sich bei dem Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und vor allem bei den Schülerinnen und Schüler für ihren großartigen Einsatz.

Weitere Informationen unter: welterbe@regensburg.de oder www.regensburg.de/welterbe


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