17.04.2018, 15:21 Uhr

Jugendschutzstelle ist informiert Ausreißer liefen am Regensburger Hauptbahnhof gleich zweimal der Polizei in die Hände

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Am Montagabend, 16. April, etwa um 8.30 Uhr, teilte die Fahrdienstleiterin am Regensburger Hauptbahnhof der Bundespolizei mit, dass sich in einem Regionalexpress aus Richtung Nürnberg zwei Buben befänden, welche einen verwahrlosten Eindruck machten. Eine Streife der Bundespolizei nahm bei Ankunft des Zuges in Regensburg die zwei Jungen in Empfang.

REGENSBURG Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden um zwei abgängige Kinder der Rummelsberger Diakonie im Alter von zehn und elf Jahren handelte. Nach Rücksprache mit der Heimleitung übernahm die Jugendschutzstelle Regensburg vorübergehend die beiden Ausreißer.

Am Dienstag, 17. April, gegen 9.30 Uhr, teilte die Jugendschutzstelle der Bundespolizei mit, dass die beiden Buben erneut von ihren Pflegefamilien abgängig sind. Die Freude der freiheitsliebenden Ausreißer währte allerdings abermals nur kurz. Bereits 20 Minuten später stellte eine Streife der Bundespolizei die Buben im Bahnhof Regensburg und übergab sie wiederum der Jugendschutzstelle Regensburg.


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